Umleitungsstrecke erhält Schilder

Langsam fahren! Mit Hinweistafeln für Kraftfahrer und einem Messgerät wird die Brander Kohlenstraße aufgerüstet.

Brand-Erbisdorf.

Anwohner der Kohlenstraße in Brand-Erbisdorf hatten sich darüber beschwert, dass die Straße innerhalb von zwei Jahren das dritte Mal als Umleitung genutzt wird - aktuell wegen des Leitungsbaus auf der Bundesstraße 101 im Stadtzentrum. Weil sie wegen des hohen Verkehrsaufkommens ständigem Lärm ausgesetzt und Fußgänger, vor allem die Kinder auf dem Schulweg, gefährdet sind, forderten sie für die Umleitungszeit eine 30-km/h-Zone in der Straße.

Als solche könne die Straße zwar nicht ausgeschildert werden, doch kommende Woche soll laut Oberbürgermeister Martin Antonow das angekündigte Display-Schild aufgestellt werden, mit dem die Geschwindigkeit der Fahrzeuge gemessen und das Aufkommen gezählt wird. "Außerdem werden in der Kohlenstraße, der Straße des Friedens und der Wiesenstraße Zusatzschilder mit der Aufforderung zum Langsamfahren angebracht", erklärte Antonow am Donnerstag.

Auch der Zustand der Straße hat sich enorm verschlechtert, denn besonders der sich begegnende Lkw-Verkehr beansprucht die gesamte Straßenbreite sowie den einseitigen Fußweg, da die Straßenbreite für die teils großen Lkw nicht ausgelegt sei. Deutlich wird das unter anderem an den ausgefahrenen Straßenrändern und teils kaputten Banketten.

Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr plant, die Straße reparieren zu lassen. Gehwege würden aber nicht angelegt.

Wegen der geringen Breite der Fahrbahnen seien Schäden an den Rändern und den Banketten entstanden, wie das Landesamt einräumt. "Zum Teil soll nur das Bankett repariert werden. An anderen Stellen soll der asphaltierte Fahrbahnrand ausgebaut und erneuert werden. In diesen Bereichen wird das Bankett neu gebaut", heißt es aus der Behörde.

Einen grundhaften Straßenausbau mit Fußwegen plant die Stadt laut Bauamtschef Dierk Schülke in nächster Zeit nicht.

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