Vereinshaus wird vorerst nicht weiter ausgebaut

Neuhausen rechnet in diesem Jahr mit weniger Gewerbesteuer

Neuhausen.

Die Gemeinde Neuhausen rechnet in diesem Jahr aufgrund der Auswirkungen von Corona auf örtliche Unternehmen mit etwa 200.000 Euro weniger Gewerbesteuer gegenüber dem Vorjahr. Auch wenn dies laut Bürgermeister Peter Haustein (parteilos) zunächst nur eine erste Schätzung sei.

Vor allem wegen der angenommenen Mindereinnahmen hat die Gemeinde den weiteren Ausbau des Vereinshauses in der Schwartenbergbaude vorerst gestoppt. Die ehemalige Mittelschule war 2018/2019 zu einem Vereinshaus umgestaltet worden. Dach, Fassade, Elektrik, Heizung und Aufzug sind bereits erneuert. Weil jedoch die Fördermittel sowie das kommunale Geld nicht ausgereicht hatten, konnte das dritte Obergeschoss nicht fertiggestellt werden. Eigentlich sollte diese Etage nun ausgebaut werden, damit dort die Ortsbibliothek einziehen kann. "Das wird erst einmal nicht möglich sein", sagt der Bürgermeister.

Festhalten will die Gemeinde dieses Jahr an der Neugestaltung der Außenanlagen in der Kindereinrichtung, die in Trägerschaft der evangelischen Kirche geführt wird. Der Gemeinderat hat dafür die Arbeiten an zwei regional ansässige Baufirmen vergeben. Insgesamt 93.000 Euro soll das Vorhaben kosten.

Entstehen werden zum Garten hin ein neuer behindertengerechter Eingangsbereich, zudem soll der Krippentrakt einen zweiten Rettungsweg bekommen. "Auch das Gartenhaus wird saniert, in dem die Spielgeräte untergebracht sind", zählt Haustein auf. Und die Kinder können sich auf eine neue Hangrutsche freuen.

Bereits in den beiden zurückliegenden Jahren waren zunächst in der Kindereinrichtung im Ortsteil Cämmerswalde, danach in Neuhausen die Räumlichkeiten sowie die Sanitäranlagen saniert worden. Auch die Fassaden bekamen einen neuen Anstrich. Das Geld stellte die Gemeinde aus dem Konjunkturpaket zur Verfügung. (ar)

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