Vertrag fürs Sportstadion beschäftigt Stadtrat

Kommunalpolitiker treffen sich am Donnerstag im Crimmitschauer Theater

Crimmitschau.

Rund ein Jahr nach der Einweihung des neuen Kunstrasenplatzes im Sportstadion in Frankenhausen liegt für die gesamte Anlage ein unterrichtsreifer Pachtvertrag auf dem Tisch. Auf den Entwurf haben sich Mitarbeiter aus dem städtischen Bau-Fachbereich und Vorstandsmitglieder des FC Crimmitschau verständigt. Der Stadtrat beschäftigt sich zur nächsten Sitzung am Donnerstag mit dem Papier. Wenn das Gremium grünes Licht gibt, darf Oberbürgermeister André Raphael (CDU) den Pachtvertrag unterschreiben. Der Vertragsentwurf sieht eine Aufteilung der Kosten vor: Der Fußballklub, der zu den Hauptnutzern gehört, soll für die laufenden Instandhaltungskosten und Schönheitsreparaturen aufkommen. Die Stadt als Eigentümerin übernimmt die Kosten für größere Reparaturen und für die zweimal im Jahr anstehende Grundpflege des Kunstrasenplatzes. Rund 1,1 Millionen Euro wurden zwischen Sommer 2018 und Frühjahr 2019 in den Bau des Kunstrasenplatzes und die Sanierung des Sportstadions gesteckt.

Aufgrund der aktuellen Auflagen und um Abstände einzuhalten, tagen die Räte diesmal im Crimmitschauer Theater. Die Sondersitzung im April fand im Schulungsraum des Feuerwehrgerätehauses statt.

Sitzung des Stadtrates am Donnerstag, ab 17 Uhr, im Theater in Crimmitschau. Auf der Tagesordnung stehen die Vergaben für den Abriss der Industriebrache an der Amselstraße und die Sanierung der Glauchauer Landstraße.

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