56 Kandidaten für 22 Sitze im Treuener Stadtrat

wahlen 2019 Frauen kommen erst auf den hinteren Plätzen zum Zuge

Treuen.

Mit Bürgermeisterin Andrea Jedzig (Einzelkandidatin/CDU-Mitglied) regiert in Treuen eine Frau - vielleicht ist das der Grund, weshalb der Stadtrat im Gegenzug männlich dominiert ist. Und er wird es bleiben: Die Wahlvorschläge der Parteien und Wählervereinigungen zur Kommunalwahl am 26. Mai in Treuen sind männlich geprägt. Jedenfalls auf den aussichtsreichen vorderen Plätzen.

Insgesamt bewerben sich 56 Kandidaten für die 22 Sitze im Treuener Rat. Unter den Bewerbern sind elf Frauen; sechs von ihnen haben die Freien Wähler Treuener Land nominiert. Die Linke und die DSU schicken jeweils zwei Frauen ins Rennen, die CDU eine, SPD und FDP - Fehlanzeige.

Torsten Kleditzsch

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Die CDU hat bislang acht Sitze im Stadtrat. Für den neuen wurden 17 Kandidaten aufgestellt. Die ersten sechs Listenplätze besetzen mit Frank Kober, Marco Berndt, Daniel Löwenhagen, Maik Strauß, Matthias Schubert und Markus Wirth Männer mit Erfahrung im Rat. Auf Platz 11 ist Platz für Karin Schneider - die erste und einzige CDU-Kandidatin.

19 Namen umfasst der Wahlvorschlag der Freien Wähler. Die Spitzenplätze gehören Torsten Forner, Matthias Leipoldt, Heiko Bäß, Marcus Galle, Frank Petzold und Gerhard Jacobi, die bereits im Stadtrat sitzen. Mit Ute Pauleck steht die erste Frau auf Platz 10. Bislang drittstärkste Fraktion im Stadtrat Treuen ist die Linke. Ihre drei Vertreter (Jürgen Jahn, Longin Ritter und Renate Lauer) führen die Liste an, vier weitere Kandidaten folgen.

Auf neun Kandidaten, darunter zwei Frauen, bringt es die Liste der DSU. Die ersten drei Plätze gehören Roberto Rink, Claudia Hennebach und Ulrich Gruschwitz. Die beiden Männer sitzen für die DSU bereits im Stadtrat. Jeweils zwei Kandidaten haben SPD (Manfred Puschmann, Norman Hein) und FDP (Michael Schultze, Robert Tiepner) nominiert. Auch hier gehören die Spitzenplätze den Männern mit Erfahrung im Rat. Im künftigen Stadtrat nicht mehr vertreten sein wird die AfD, für die vor fünf Jahren Sarah Händel gewählt worden war. Händel ist inzwischen aus der AfD ausgetreten und kandidiert nicht wieder. Einen Wahlvorschlag der AfD gibt es nicht.

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