63 Fahrzeuge bei E-Mobil-Rallye im Vogtland

Die Tour der Stromer führte diesmal von Oelsnitz nach Reichenbach. Warum auch die Feuerwehr beteiligt war.

Oelsnitz/Reichenbach.

63 Fahrzeuge und rund doppelt so viele Teilnehmer haben am Samstag am 7. E-Mobil-Treffen (Emot) teilgenommen. Die Fahrer von Elektrofahrzeugen legten 55 Kilometer von Oelsnitz nach Reichenbach zurück und machten bei Aktivitäten zur Woche der erneuerbaren Energien in Plauen, bei den Vogtland Alpakas in Buchwald und im Bildungsinstitut Pscherer mit seinem vogtländischen Energie- und Umweltpark Station.

Diesmal stand die Ausfahrt im Zeichen der drei vogtländischen Stadtwerke Oelsnitz, Plauen und Reichenbach. Nur die Reichenbacher beteiligten sich selbst mit einem Fahrzeug Andrea Müller, die Hauptorganisatorin des Treffens, hatte Lars Lange, Geschäftsführer der Stadtwerke Reichenbach, bei der Schlösser-Tour im vergangenen Jahr kennengelernt. "Seitdem unterstützen wir die Reichenbacher, wenn E-Autos gebraucht werden und wurden hierher eingeladen", sagte sie.

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Das Emot-Team Vogtland hatte keine Mühe, Teilnehmer für die Rallye zu finden. "Es werden jedes Jahr ein paar mehr. Viele kennen wir durch die Wave-Trophy, andere melden sich über soziale Medien oder die Zeitung", so Andrea Müller. 2018 waren 50 Autos auf der Strecke. Zu ihnen gehörten Jonas Stabler und Marvin Mitze aus Fritzlar bei Kassel. "Wir sind rund 350 Kilometer gefahren und haben das Auto einmal etwa 20 Minuten aufgeladen. Die Tour durchs Vogtland war herrlich. Alles ist gut organisiert. Unsere Tipps vom Vorjahr wurden umgesetzt", erklärte Jonas Stabler. Dabei ging es vor allem um die Kommunikation oder die Idee für ein Gewinnspiel.

Rund 15 Helfer verschiedener Wachen der Freiwilligen Feuerwehr Reichenbach waren auf Einladung von Andrea Müller mit Wärmebild-Kamera und Tablet angerückt, um den Autos unter die Haube zu gucken und die kritischen Stellen zu finden. "Bei E-Auto können wir nicht wie bei normalen Fahrzeugen herangehen", sagte Uwe Feuerer. Die Kameraden staunten über die Anzeige der Kamera. Nur knapp über 30 Grad waren es beim Auto von Jonas Stabler, und das nur an Reifen und Bremsen.

Die Besucher kamen mit den Fahrern ins Gespräch. Ihre Fragen drehten sich vor allem um Preis, Wartung, Lademöglichkeiten, fehlenden Fahrgeräusche oder technische Details. "Klar ist das Auto in der Anschaffung teuer, aber dafür ist es in der Unterhaltung billiger", sagte Mario Falcke aus Eschenbach, der einen der 13 teilnehmenden Tesla fuhr. Sven Juulsgaard aus Hamburg kam mit einen Tesla 3 und fuhr die 500 Kilometer mit einem 35-minütigen Ladehalt in Magdeburg. Den Besuchern führte er vor, wie sein Auto mit Autopilot einparkt. "Die Landschaft hier ist schön bergig. So etwas kennen wir nicht. Das Auto fährt auch 22 Prozent Steigung ohne zurückzurollen", sagte er.

Am 27. April laden die Stadtwerke Reichenbach zur Bauherrenmesse ein.

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