Ab Mai entsteht neues Wohngebiet in Ellefeld

Die Erschließung des Areals Am Bahnhof läuft seit Herbst und geht jetzt dem Ende entgegen. Die ersten Grundstücke sind inzwischen verkauft.

Ellefeld.

Insgesamt ist im Mischgebiet Am Bahnhof in Ellefeld Platz für sieben neue Häuser, seit vergangenem Herbst laufen die Erschließungsarbeiten für das 6500 Quadratmeter große Gelände nördlich der Bahnhofstraße. "Groß ist das Gebiet nicht - aber für unsere Gemeinde der größte Standort für Bauwillige, alles andere ist voll", so Bürgermeister Jörg Kerber (parteilos). "Wir helfen natürlich gern bei der Vermittlung von Interessenten und freuen uns über jeden neuen Ellefelder, den wir begrüßen können." Ansonsten wird die Kommune zwar über das Baugeschehen informiert, hat mit dem Vorhaben selbst jedoch nichts zu tun: Das gesamte Projekt wird von einem privaten Unternehmen betrieben, nämlich von der DRS Immobiliengesellschaft mit Sitz in Bernau bei Berlin. Die Gemeinde hat durch entsprechende Planung ihren Anteil geleistet. "Es handelt sich um ein Mischgebiet - es könnte also durchaus ein Rechtsanwalt oder eine Physiotherapie einziehen", erläutert Kerber. "Störendes Gewerbe ist allerdings nicht möglich."

Im Herbst hatte die Erschließung begonnen, dabei werden alle Medien wie Trink- und Abwasser, Strom, Erdgas und Telekom-Kabel in einer neuen Stichstraße verlegt und von dort aus in jedes Grundstück verteilt. Die Grundstücksgrößen bewegen sich zwischen 447 und 1300 Quadratmetern. Nach Angaben von Projektentwickler Michael Schlesinger läuft alles nach Plan: "Für nächste Woche ist der Einbau des Asphalts in die Stichstraße vorgesehen, Anfang/Mitte Mai soll der Bau der ersten Häuser beginnen." Bisher habe man zwei Grundstücke verkaufen können, für die es inzwischen auch bewilligte Bauanträge gebe. Mit weiteren Interessenten verhandele man. Bei allen Bauwilligen handelt es sich laut Schlesinger um Familien aus dem Vogtland. Die Erschließungskosten waren zuletzt auf 250.000 Euro beziffert worden.


Die Stichstraße, über die fünf der sieben Grundstücke erschlossen werden, wird laut Bürgermeister Kerber nach Fertigstellung in Eigentum und Verantwortung der Gemeinde übergehen: "Einen eigenen Namen bekommt sie nicht, dafür ist sie zu kurz." Von der Adresse her zählen die künftigen Häuser ebenfalls zur Bahnhofstraße. Eine Besonderheit ist der Einbau von Zisternen zur gedrosselten Abgabe von Regenwasser: Diese sind von den Bauherren zu errichten, instand zu halten und zu betreiben. Dadurch soll vermieden werden, dass zuviel Wasser auf einmal in den Mischwasserkanal strömt.

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