Abwasser: Zweifel an Gesetzeslage

Im Treuener Ortsteil Wetzelsgrün hat sich die Abwasser-Initiative getroffen, die seit kurzem den Zusatz "Das Original" trägt.

1Kommentare

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    gelöschter Nutzer
    23.07.2013

    Das hatten wir schon zu DDR-Zeiten und nicht weit von Wetzelsgrün weg:

    In unserem Kleingarten in der SCHÖNEN AUSSICHT. Leider ist von dem Garten nix mehr übrig, da alles, was darauf mal in mühevoller Kleinarbeit und mit viel Herz und Liebe errichtet wurde, das ist platt gemacht worden.

    Ja, wir hatten damals schon eine biologische Kläranlage:

    Mein Opa baute uns eine richtig schöne Laube hin und die alte, die Inflationszeit, Hitler- und DDR-Regime überlebte, wurde zur Toilette umgebaut:

    Ein ordentlicher Brunnenring wurde eingebuddelt und ein Trocken-Klo draufgesetzt - gespült wurde mit einer Gießkanne. Die Klo-Schüssel war sogar moderner als die damaligen Plumps-Klosetts in den Stadthäusern.
    Nun, bei warmen Wetter hat es auch mal richtig gestunken, aber der Gestank blieb in der alten Laube bis, ja bis, Vater mit der Jauche-Schöpfe das Zeugs auf den Kompost brachte.
    Davon haben wir dann Kompost-Erde hergestellt oder das Zeugs gleich an die Pflanzen und Bäume gekippt.
    Das brachte immer eine richtig gute Ernte und gestorben ist daran niemand - im Gegenteil:
    Die "Früchte" unserer Arbeit wurden damals meiner Mutter auf dem Heimweg fast aus der Hand gerissen, weil alles so gut aussah und auch so schmeckte.
    Nun hat ja nicht jeder gleich einen Garten hinterm Haus, wo er seine "Altlasten" verteilen kann, aber man stelle sich vor, es läuft weiter Jahr für Jahr der "Mist" in den "Glöckle-Teich" und von dort in die Pöhler Talsperre - nicht auszudenken.

    Also, es wäre doch sinnvoll, solche vollbiologischen Kläranlagen zu errichten, aber bitte schön nicht im "Inselbetrieb", sondern durch die Kommune.

    Treuen konnte sich millionenschweres Kleinpflaster in der Stadt leisten, dann wird es doch auch möglich sein, in Wetzelsgrün eine Kläranlage zu errichten und zu betreiben, die allen Anforderungen gerecht wird - denen der Umwelt und denen der Anwohner.
    Die Kosten solllten dann entsprechend der Grundfläche und Anzahl der Bewohner/Grundstück umgelegt werden - aber sozial verträglich !

    Schließlich leben wir doch anscheinend (noch) in einem "Sozial-Staat" und keinem Vogtländer soll es doch (finanziell) schlechter gehen als vor über 20 Jahren, gelle?



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