Auerbach: 44 buhlen um 18 Sitze im Rat

Wahlen 2019: Die Stadtratswahl wird spannend: Das Gremium wird um vier Sitze verkleinert, von 22 bisherigen Räten treten sieben allein von der CDU ab und die AfD mit fünf neuen Kandidaten an.

Auerbach.

Den Beschluss, die Zahl der gewählten Volksvertreter im Stadtparlament von 22 auf 18 zu verkleinern, hatte der Auerbacher Stadtrat im vergangenen Mai gefasst - mit drei Gegenstimmen und vier Enthaltungen. Nicht alle folgten dem Vorschlag der Stadtverwaltung damals demnach einmütig; bald wird sich zeigen, was diese Entscheidung tatsächlich für die Mitbestimmung der einzelnen politischen Kräfte vor Ort bedeutet.

Von den bisher 22 Stadträtinnen und Stadträten treten 14 wieder an. Proportional ist das Ausscheiden bei der CDU am offensichtlichsten: Von den bisher elf treten nur vier wieder an - namentlich: Joachim Otto, Oliver Horn, Ralf Reichelt und Bettina Groth. Sie stehen in dieser Reihenfolge an der Spitze der CDU-Liste, insgesamt listen die Christdemokraten 13 Namen auf. Neu darunter beispielsweise Frank Heckel, der Vater der CDU-Bundestagsabgeordneten Yvonne Magwas.

Elf CDU-Räte aktuell: Schon das stimmt inzwischen nicht mehr. Jens Bunzel ist seit Anfang des Jahres Mitglied der AfD und kandidiert nun für diese unter anderem an Spitzenposition für den Stadtrat. Der streitbare selbstständige Elektromaschinenbauer hat gute Chance, wieder gewählt zu werden. Insgesamt listet die AfD fünf Kandidaten für die Kommunalwahl in Auerbach auf. An dritter Position befindet sich Tilman Matheja, politisch umstrittener Lehrer an der Seminar-Schule, der zuvor als Kandidat für die diesjährigen Landtagswahlen in seinen eigenen Reihen gescheitert war, für den Kreistag aber wiederum an der Spitze kandidiert.

Beständigkeiten dagegen bei den Linken und der SPD: Mit Friedrich Fuchs, Romy Hartwig und Franz Hornung wollen drei zum Teil altbekannte Sozialdemokraten wieder einziehen. Für die ausscheidende Brigitte Heckel rückt René Runge auf Listenplatz vier, insgesamt zählt die SPD acht Kandidaten.

Die bisherigen Linken Volker Mieth, Uda Hartmann, Mandy Richter und Andreas Irmisch treten auf den Listenplätzen drei bis sieben wieder an, die vordersten Plätze markieren mit Kathrin Kosche und Patrick Müller zwei Neue.

Bleiben der VfB Auerbach, die Freie Wählervereinigung und die FDP, die mit Volkhardt Kramer, Uwe Ebert und Martin Treeck je einen Vertreter im Stadtrat sitzen haben. Alle drei treten wieder an, hinzu kommen weitere drei Kandidaten für den VfB, weitere fünf für die Freien Wähler sowie plus zwei für die FDP.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...