Auerbach zahlt mehr für Tierschutz

Betrag pro Einwohner steigt auf 60 Cent im Jahr

Auerbach/Falkenstein.

Für Belange des Tierschutzes stellt die Stadt Auerbach seit diesem Jahr mehr Geld bereit. Rückwirkend zum 1. Januar 2019 steigt die sogenannte Pauschalentschädigung für die Erfüllung kommunaler Tierschutzaufgaben auf 60 Cent pro Einwohner und Jahr - das entspricht rund 11.000 Euro. Der entsprechenden Änderung des Vertrages mit dem Tierschutzverein Auerbach und Umgebung hat der Stadtrat in jüngster Sitzung zugestimmt.

Die Mitglieder des in Falkenstein ansässigen Tierschutzvereines kümmern sich seit Jahren um herrenlose oder verwahrloste Katzen und Hunde sowie Kleintiere und Vögel. Im Gebiet der Kommunen des Mittelzentralen Städteverbundes Göltzschtal werden die Fundtiere aufgenommen, betreut und nach Möglichkeit wieder vermittelt. Die Details regelt ein Vertrag.


Seit Jahren forderte der Verein eine Erhöhung der finanziellen Entschädigung für seine Arbeit. In Gesprächen hatte die neue Vorsitzende Claudia Wuschek eine Erhöhung von 30 Cent auf 1,20 Euro gefordert. "Die Gemeinden des Städteverbundes haben dies mehrheitlich abgelehnt. In Gesprächen wurde sich auf 60 Cent geeinigt", erklärte Oberbürgermeister Manfred Deckert (parteilos) im Stadtrat. Auch die anderen Kommunen im Göltzschtal wollen ihre Verträge mit dem Tierschutzverein anpassen und künftig eine höhere Entschädigung zahlen. (how)

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