Auerbacherin begeistert Publikum auf Plauens Stadtfest

Die Pelzens, Markus Hoffmann, Janine Lenk: Beim Frühlingsfest durften gestern einheimische Musikanten auf die Bühne. Das Ordnungsamt strafte Wildpinkler ab.

Plauen.

Sie gehören zum Plauener Frühling wie das Salz in die Suppe. "Wir setzen auf einheimische Amateurkünstler", sagt Steffen Krebs, der Chef-Organisator des Stadtfestes. Zum familiär geprägten Sonntagnachmittag gestern holte er Vogtländer auf die Altmarkt-Bühne, die Musik machen. Der Platz war voll, als sie ihren großen Auftritt hatten. Den Anfang machten Beatrix und Egbert Pelz, die als Drachenburg-Musikanten unterwegs sind.

Er kam im roten Anzug, sie im kurzen Dirndl. Im ersten Lied sangen sie vom Fest der guten Laune, und um die geht es Steffen Krebs und der Initiative Plauen. "Unser 44. Stadtfest ist das", sagt Krebs. Ziel sei es, dass sich die einheimischen Händler und Künstler ins Gespräch bringen. Die Imbissstände gehörten Einheimischen, ebenso die Schießbude und das Dosenwerfen. Krebs nennt es aktives Stadtmarketing. Ein Teil der Besucher reiste aus Bayern und Tschechien an.


National bekannte Leute auf die Bühne zu holen, das überlassen die Fest-Veranstalter anderen. "Wir bekommen keine Zuschüsse. Das Fest organisieren wir aus der eigenen Tasche", sagt Krebs. Die klare Linie der Organisatoren kommt an in der Region. Tausende waren am Wochenende auf den Beinen und bummelten durch die Innenstadt. Samstagnacht feierte die Jugend bis ein Uhr im Rathaus-Lichthof. "Wir sind zufrieden mit dem Umsatz", sagt Schausteller Heinz Lang. Er betreute das Dosenwerfen. Zufrieden war auch das Musikerpärchen Pelz, das gestern seinen 29. Hochzeitstag hatte. Aber das Lampenfieber sei bei Auftritten in der Heimat am größten, sagen sie.

Das Ordnungsamt hat verstärkt Hygiene-Kontrollen durchgeführt. Nach Recherchen der "Freien Presse" waren bis zu sieben Mitarbeiter unterwegs und kassierten Wildpinkler ab. Die Polizei schlichtete Freitag- und am Samstagabend Streits am Rande des Festes. So war es auf dem Klostermarkt zu Rangeleien unter Betrunkenen gekommen. Am Altmarkt gab es ebenfalls Zoff.

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