Aus Qu wird ein K

Es ist das Wort der Stunde:

Quarantäne. Doch haben Sie's auch bemerkt? Keiner weiß so richtig, wie man's ausspricht. Etwa so: Ka-ran-tä-ne? Oder doch besser so: Kwa-ran-tä-ne?

Eine Sprachexpertin hat jetzt für Klarheit gesorgt. Richtig ist demnach: Ka-ran-tä-ne. Das Wort hat seinen Ursprung im Französischen - das "Qu" wird als "K" gesprochen. Es wird damit genauso behandelt wie der Queue, also der Spielstock beim Billard, oder die Quiche, eine Spezialität der französischen Küche.

Unsere Kreisbehörde muss sich mit derlei Aussprache-Problemen zum Glück nicht rumärgern. Dort spricht mach nicht von Quarantäne, sondern von "häuslicher Absonderung". Klingt irgendwie seltsam. Gemeint ist, dass ansteckungsverdächtige Personen oder Personen, die das Virus bereits in sich tragen, ihre eigenen vier Wände für einen bestimmten Zeitraum nicht verlassen dürfen.

Doch egal ob behördlich verordnete Quarantäne, häusliche Absonderung oder schlichtweg Isolation - für uns alle gilt in diesen Tagen: Bleiben Sie möglichst zu Hause. Sie schützen damit die Gefährdeten.


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