Baumfällen: Meinungen sind geteilt

Eigentümer lässt Garten in Vogelsgrün aufräumen

9Kommentare

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    Pixelghost
    12.03.2014

    Die Meinungen sind nicht geteilt, sondern gespalten!!!

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    Pixelghost
    12.03.2014

    "Da stehen aber Bürgermeister, Amtsleiter und Abgeordnete dahinter. Haben die nicht richtig hin geguckt?"

    Doch, haben die - in den gemeindlichen Geldbeutel. Und da war wohl eine Finanzspritze nötig.

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    Interessierte
    12.03.2014

    Ich freue mich , dass sich endlich auch mal jemand aufregt bezüglich dieser Fällungen und ich nicht immer nur alleine dastehe ( siehe auch Conti-Wald )

    Und Zitat :Angemessener Baumschnitt ist auch in der Vegitationsperiode erlaubt..........
    Das finde ich fast noch besser !!!
    Denn wenn die Bäume kahl stehen , weiß man nicht , was das für ein Baum ist , da sehen alle gleich aus .
    Da kenn ich einen Busch , der sieht im Winter nicht anders aus als alle anderen und im Sommer hat der eine Art > Federn , und das in lila ...

    Man sollte ´verschneiden` , aber nicht sinnlos vernichten !!!

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    finnas
    12.03.2014

    Wir leben in einer Kulturlandschaft. Das hat Eingriffe in die Natur oder das, was wir noch Natur nennen, zur Folge, die nicht immer zu vermeiden sind. Es ist aber ein Unterschied, ob wir behutsam mit der Restnatur umgehen oder darin hausen wie die Vandalen, nach dem Motto: "Was uns stört muß weg." Es gibt zu viele Menschen, die zu viel stört.
    Was in den letzten Jahren zwischen Freiberg und dem Vogtland gelaufen ist, ist schlimm und manchmal bin ich geneigt, zu sagen - ein Verbrechen. Aber alles nach Recht und Gesetz.
    Da wurden in einem Kurort vor den Kuranlagen Linden bis zur Unkenntlichkeit gestutzt. (Kurorte leben auch von hohen schattigen Bäumen!) Ich wollte in der Kurverwaltung wissen, warum das geschah. Antwort: "Wollen sie, dass ein Ast auf ihr Auto fällt ?" Unter den Bäumen durfte man Autos abstellen.
    In unserer Strasse wurden Ende Mai hohe Linden zwischen Häusern gestutzt. Einige Äste mußten tatsächlich weichen, um Licht in den Wohnungen zu haben, aber Ende Mai und in diesem Umfang ! Ich habe in einer zentralen BUND-Stelle in Berlin angefragt, ob das rechtens sei. Antwort: "Das ist verboten, wenden sie sich an die örtliche Behörde!" Ich rief in der unteren Naturschutzbehörde unseres Landkreises an und brachte meine Beschwerde vor. Antwort: "Angemessener Baumschnitt ist auch in der Vegitationsperiode erlaubt. Das haben wir der FDP im Landtag zu verdanken, die dafür gesorgt hat, dass die Baumschutzordnung verwässert wurde."
    Was heißt "angemessen?" In diesem Baum brüteten zu der Zeit bereits Erlenzeisige und ein Kernbeißerpaar war im Wipfel beim Nestbau. Kernbeißer brauchen hohe Bäume.
    Mit der Brut war es natürlich vorbei.
    Eine Stadt in unserem Landkreis hat an eine Privatperson ein landschaftsprägendes Gehölz mit wertvollen großen gesunden Laubbäumen verkauft. In diesem Gehölz brüteten in den letzten Jahren wechseln Bussard, Kolkrabe, Buntstecht, Grünspecht, Grasmücken, Rotkelchen, Zaunkönig u.a.m. Der neue Besitzer legt die hohen Randbäume nach und nach um - zum Verheizen. Er darf das. Es ist sein Besitz und die Fläche ist als Wirtschaftswald deklariert. Eine Stadt darf ein solches biologisch wertvolles und landschaftsprägendes Gehölz nie verkaufen. Sie muß es be- und erhalten. Da stehen aber Bürgermeister, Amtsleiter und Abgeordnete dahinter. Haben die nicht richtig hin geguckt? Wir sehen, wie sehr Unvernunft und Gleichgüligkeit auf diesem Gebiet verbreitet sind. Einem Durchschnittsbürger ist sein Auto zehnmal wichtiger als ein hoher Baum vor seinem Haus.
    Und man kann ihm wahrscheinlich auch nur schwer verständlich machen, wieviel Sauerstoff ein Baum zum Atmen liefert und wieviel Leben in den Wipfeln hoher Bäume existiert, das bis heute noch nicht einmal richtig erforscht ist.
    Vielleicht müssen wir erst herumlaufen wie die Chinesen in Peking, bevor wir sensibler werden.
    Ich will hier nicht als verbohrter Baumfan mit Scheuklappen für andere Probleme auftreten. Es gibt auch Situationen, wo Bäume fallen sollten. Wenn ein historischer Park als Kulturanlage erhalten werden soll, muß Wildwuchs weg (Bad Elster). Ebenso, wenn Bäume eine viel seltenere schüzenswürdige Pflanzengemeinschaft zerstören (Pinge in Geyer). Und an wirklichen Gefahrenstellen.
    Wenn aber Raser an einen Baum fahren, ist nicht der Baum schuld.

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    Interessierte
    12.03.2014

    So hatte ich das überhaupt noch nicht gesehen !!!
    Die Firmen > das sollte doch in Chemnitz der Straßenreinigungsdienst übernehmen ( welcher Schildbürger auch immer das entschieden hat )
    Ist denn das hier in C nun so eingetreten , denn so sieht das nach dem Baumschnitt auch immer aus .....

    Sehr sehenswert :
    Die kleine Park-/ Teichanlage zwischen der StraNa und der Waisenstraße , da wo die schon der Schwimmer geklaut wurde > dort haben die Vandalen gewütet !!!

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    habicht
    11.03.2014

    @Interessierte Bei den meisten -Baumhassern- geht es in erster Linie nicht einmal um den Holzpreis. Die wollen einfach keinen Baum der Laub und Äste abwirft um sich und ihr toll aufgeräumtes Grundstück haben. Hier stört jedes Blatt und jeder lange Grashalm.
    Dies liegt natürlich auch an der gründlichen deutschen Gesetzgebung, in welcher der Eigentümer haftbar gemacht wird, wenn mal ein Ast bricht. Anstatt sich dann normal nachbarschaftlich zu einigen (wie in all den Jahren vorher), kommt der Baum lieber gleich weg oder es werden Äste beschnitten, dass einem das Grauen kommt. Die Firmen die das machen, gehören sowie so verboten, da keine fachliche Ahnung. Zur Guter Letzt kommen die Kommunen, diese sind völlig rechts- und geistfrei und machen derzeit fast was sie wollen, Baumschutz ist hier Fehlanzeige !

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    Interessierte
    11.03.2014

    Ich wunder mich ja schon lange , was mit dem Holz wird und denke schon immer an diese Pellet-Öfen
    Siehe : Kurzumtriebsplantagen
    Und : www.youtube.com/watch?v=l6MCl5afO7M

    Für eine Tonne gibt es 120 Euro
    Da wird man viele Äste und Sträucher und Büche sammeln !!!!

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    habicht
    11.03.2014

    Da stimme ich ThorstenS voll zu, wo man zur Zeit hinsieht verschwindet wertvoller Baumbestand. Zum Einen muss dringend die Baumschutzsatzung wieder her (z.B. Auerbach), zum Anderen sollten viele Bürger mal ihre Meinung über unsere Natur überdenken ! Wenn das so weiter geht, haben wir in einigen Jahren keine großen Bäume mehr…

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    ThorstenS
    11.03.2014

    Überall wo man hinsieht werden in diesen Tagen Bäume gefällt und damit Lebensraum von Vögeln und Kleintieren vernichtet. In Falkenstein hinter dem Zoo zwei große gesunde Tannenbäume, in Ellefeld am Kindergarten, am Reumtengrüner Weg am Flugplatz in Richtung Auerbach Bäume und große Büsche, die im Frühling und Sommer großen Schwärmen trällernder Vögel Unterschlupf bieten. Alles weg!
    Vom Auerbacher Stadtpark mal ganz zu schweigen......



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