Beerheide: Kirmes bleibt im Programm

Grundgerüst für Traditionsveranstaltung steht - Versorgung ändert sich

Beerheide.

Das Wochenende vom 19. und 20. November soll für Beerheide ein feierliches werden. Dann steht nach wie vor die Kirmes im Programm. Zur Sitzung am Donnerstagabend verständigte sich der Ortschaftsrat über Inhalte. Sicher ist, dass die Tradtitionsveranstaltung mit einem etwas anderen Gesicht daherkommen wird.

"Wir haben gesagt, dass wir daran festhalten wollen", erklärte Ortsvorsteherin Bettina Groth (CDU), ergänzte aber: "Sofern dem keine behördlichen und gesetzlichen Regelungen entgegenstehen." Ein mit 500 Mann vollgepacktes Zelt werde es dieses Jahr nicht geben. Sondern eine Freiluftveranstaltung vom Kulturhaus bis zum Feuerwehrdepot. "Im Freigelände haben die Leute genug Platz, um sich distanzieren zu können." Der Plan samt Hygienekonzept wird in Abstimmung mit der Auerbacher Stadtverwaltung konkretisiert. "Dann sind wir auf der sicheren Seite, falls doch etwas wackelig ist, und wir haben hinterher keinen Schaden."

Starten soll der Kirmesnachmittag am Samstag mit einem Kegelturnier, das in Gestalt einer Mittsommernachts-Variante ursprünglich schon im Frühjahr stattfinden sollte, dann aber abgesagt werden musste. Bis dahin sind allerdings kleinere Platten-Schäden an der Bahn zu beheben. "Die Stadt hat sich das angeschaut und sie als behebbar eingeschätzt", sagte Bettina Groth.

Möglicherweise wird der Beerheider Männerchor ein kleines Gastspiel geben, gefolgt von Musik am Lagerfeuer zu späterer Stunde. Anders will man das Kuchenbuffet handhaben. In den vergangenen drei Jahren kümmerte sich die Frauensportgruppe um die Gästeversorgung mit Süßem. Diesmal soll eine ortsansässige Bäckerei damit beauftragt werden. Die Frauensportgruppe habe ohnehin pausieren wollen, berichtete Bettina Groth. "Wenn wir das in professionelle Hände geben, sind auch die Hygieneanforderungen garantiert."

Vom normalerweise ausgerichteten Kindersportfest mit Stationsbetrieb am Sonntag will der Ortschaftsrat diesmal abrücken. Stattdessen machte er den Vorschlag, als Alternative eine mehr Abstand zwischen den Teilnehmern erlaubende Schnitzeljagd zu veranstalten. Geklärt werden muss noch, ob der Frühschoppen stattfindet. (dien)

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