Bendelstein: Markt soll ab 2021/22 entstehen

Unternehmen entwickelt Pläne für "attraktives Fachmarktzentrum"

Auerbach.

Zu seinen Plänen am Bendelstein äußert sich jetzt erstmals der neue Eigentümer des Nahversorgungszentrums, die Unternehmensgruppe FIM aus Bamberg. Man werde "das bestehende Fachmarktzentrum mit den derzeitigen Mietern fortführen und parallel dazu auf demselben Grundstück zwei Gebäudekörper neu errichten", teilt Jürgen Kämper von der FIM mit. "Wir haben mit allen Mietern persönlich gesprochen und ihnen versichert, dass sie ohne Veränderung ihre Geschäfte fortführen können."

Der derzeitige Rewe-Markt werde bestehen bleiben, so dass die Versorgung jederzeit gewährleistet ist. Man habe eine mündliche Zusage der zuständigen Regionalleitung der Rewe Region Ost, dass der eigentlich zum Jahresende gekündigte Mietvertrag nun weiterlaufe. Zudem habe Rewe "großes Interesse an einer größeren Verkaufsfläche im neu entstehenden Fachmarktzentrum bekundet", teilt Kämper mit. Zwischen Stadtplanungsamt, Oberbürgermeister und FIM bestehe "Einigkeit darüber, dass eine Neuaufstellung des Fachmarktzentrums mit einem neuen großen Vollsortimentsmarkt auf dem bestehenden Grundstück unterstützt und gewünscht" sei. Die FIM habe dazu ein erstes Planungskonzept vorgelegt.


Der Neubau des Fachmarktzentrums könne nach dem Abschluss des Bebauungs-Plan-Verfahrens "vermutlich 2021/2022 Zug um Zug begonnen werden". Neben einem großflächigen Supermarkt und den ergänzenden Kleinflächen (Apotheke, Ärzte, Heilbehandlungen, Blumen, Kiosk usw.) sollten zusätzliche Flächen für eine Hausarztpraxis und andere Dienstleister entstehen. Vorgesehen sei, die Mieter vom Bestand direkt in den Neubau umzusiedeln. Man wolle das Nahversorgungszentrum Am Bendelstein nachhaltig weiterentwickeln und zu einem attraktiven Fachmarktzentrum ausbauen, betont Kämper.

Bis vor Kurzem galt die Chemnitzer Dorn und Partner GmbH als kommender Investor für das Bendelsteingebiet. Wie beide Unternehmen bestätigen, war man sich über den Preis für das Areal des Nahversorgungszentrums nicht einig gewroden. Dorn hält bisher an seinen eigenen Bauplänen direkt neben dem Zentrum fest, die Stadt erteilt ihm jedoch keinen Bauvorbescheid.

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