Blasmusik sorgt im Ratskeller für Sonnenschein

Die Blasmusikanten aus Röthenbach unterhielten die Gäste in Rodewisch. Mit dabei hatten sie Verstärkung aus Auerbach.

Rodewisch.

"Regentropfen, die an mein Fenster tropfen" - treffender hätte das Lied für das Konzert der Röthenbacher Blasmusikanten am Sonntagnachmittag kaum sein können: Draußen Aprilwetter, drinnen im Ratskellersaal Rodewisch beschwingte Melodien, die den Frühling einläuteten.

Seit nunmehr vier Jahren gastiert die 17 Musiker starke Blaskapelle in Rodewisch und hat inzwischen ein Stammpublikum gewonnen. "Wir haben schon auf das Konzert gewartet", so Christa Mergel, die ein großer Blasmusikfan ist und kein Event dieser Art verpasst. Besonders gefiel ihr die Mitwirkung des Bläserquintetts aus dem Jugendblasorchester Auerbach. "Das ergibt einen guten Klang", so Mergel, die mit ihrem Mann sogar ein Tänzchen wagte. Unter den Besuchern waren auch die Frauen des Heimatvereins Rützengrün, die den Besuch des Konzerts anlässlich des Frauentages vom Verein geschenkt bekamen. "Unseren Frauen gefällt es. Sie könnten sich eine Wiederholung vorstellen", so Sprecherin Christine Simon. Besonders gut kamen die Grußkärtchen zum Frauentag an, die Bürgermeisterin Kerstin Schöniger auf ihre Tische gestellt hatte. Rützengrün ist wie Röthenbach eine Ortschaft von Rodewisch.

Die Kapelle stimmte schwungvolle Melodien an, zu denen geklatscht und geschunkelt wurde. Leiter Torsten Schlottke hat es wie immer verstanden, seine Bläser gut in Szene zu setzen. Den Steigermarsch eröffneten zwei Trompeter, einer von der Bühne, der andere von der Bar im Hintergrund. Neben schon mehrmals gespielten Titeln brachte die Kapelle Neueinstudierungen wie die Fettpolka von James Last zu Gehör, die Bläser Rainer Jähn für die Besetzung des Orchesters arrangiert hat. Er, Vater Ulli und Sohn Fabian Schimack, der Klarinettist Jens Ulrich und Torsten Schlottke mit Ehefrau Philine wirkten dabei als Solisten mit. Ihre Töchter Rosali (10) und Fridl (6) erfreuten mit ihrem Klavierspiel. Aus der Familie Schimack erwies sich Ehefrau Sabine als Sängerin. Das Quartett des Jugendblasorchesters, das zu einem Sextett angewachsen war, steuerte Wiener Schrammeln, klassische Melodien, Trink- und Spaßlieder bei. Die Mitglieder sind aus dem Jugendblasorchester hervorgegangen und inzwischen in alle Winde verstreut. An ihrer Bläsergruppe, die sie "Harmonic Brass" nennen, halten sie aber weiter fest. Mit von der Partie war Orchesterleiter Andreas Schmidt mit seiner Tuba.

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