Diakonie will Kirchen-Kita in Rodewisch übernehmen

Personalsituation lässt Einrichtungen bereits kooperieren

Rodewisch.

Der Kindergarten der St.-Petri-Kirchgemeinde Rodewisch wird voraussichtlich zum 1. April von der Diakonie Auerbach übernommen. Das bestätigte am Freitag deren Vorstand Sven Pruß-Delitsch. Tags zuvor hatte Bürgermeisterin Kerstin Schöniger (CDU) den Stadtrat über die Entwicklung informiert.

Hintergrund ist die angespannte Personalsituation im evangelischen Kindergarten infolge Krankheit und Schwangerschaften, die sich zu Jahresbeginn verschärft hatte. Teilweise abgefangen wurde dies durch die Kooperation mit der Rodewischer Kita "Schwalbennest", die von der Diakonie betrieben wird. Laut Pruß-Delitsch seien alle Beteiligten - neben Kirchgemeinde und Diakonie auch Stadt und Behörden - im Gespräch, um die Übernahme bis April zu klären. Der Verbund mit den beiden von der Diakonie betriebenen Kitas in Rodewisch und Auerbach ermögliche Lösungen für das Personalproblem, hieß es.

Der evangelische Kindergarten Rodewisch wurde 1884 als Kinderbewahranstalt gegründet und gilt als eine der ältesten Kitas im Vogtland. Auch zu DDR-Zeiten von der Kirchgemeinde fortgeführt, wird der geplante Wechsel in der Gemeinde auch bedauert. Allerdings ist die zurzeit ohne Kirchenvorstand und wird vom Regionalkirchenamt geführt. Für die Kita zuständig ist der stellvertretende Superintendent des Kirchenbezirks Vogtland, Pfarrer Eckehard Graubner, da auch beide Rodewischer Pfarrer noch erkrankt sind.


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