Diskussion über anonyme Spenden

Netzschkau.

Netzschkaus Stadtrat hat zum wiederholten Male über die Bekanntgabe der Namen anonymer Spender diskutiert. Jürgen Schneider hatte für die CDU-Stadtratsfraktion erneut gefordert, den Räten die Unterlagen zur Verfügung zu stellen und dafür eventuell die Öffentlichkeit auszuschließen. Bürgermeister Mike Purfürst (Gewerbeverein) bot als Kompromiss an, dass sich Räte in der Kämmerei informieren können. Er begründete seine Verschwiegenheit mit dem Mandat der Spender, die keine Veröffentlichung ihrer Namen wünschen. "Ich kann bei allen, die diesen Wunsch geäußert haben, die Gründe verstehen und nachvollziehen", erklärte er. Konkret ging es um 120 Euro für die Volksbildung und 100 Euro für die Heimatpflege. Bei anderen Spenden ist der Name dagegen bekannt: Die Firma Pügner aus Wilkau-Haßlau hat in den Winterferien 120 Quadratmeter Parkettfußboden in der Oberschule geschliffen und versiegelt. Wert: 2698,92 Euro. Die Firma Datec Netzwerke & Druckerlösungen spendete 1000 Euro für die Heimatpflege. (pstp)


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