Duckomenta findet ein zwiespältiges Echo

Plauen.

Stadtrat Ingo Eckardt (CDU) hat in der Sitzung des Kulturausschusses dem Plauener Vogtlandmuseum großes Lob dafür gezollt, die Ausstellung "Duckomenta - MomEnte der Geschichte" in die Spitzenstadt geholt zu haben. Stolz präsentierte er ein im Museumsshop gekauftes T-Shirt mit Enten-Motiv. "Ich oute mich jetzt als Fan. Was es dort zu sehen gibt, ist richtig, richtig toll", sagte Eckardt.

Kulturbürgermeister Steffen Zenner (CDU) räumte ein, dass man "länger getüfelt" habe, ob man das Konzept in die beliebte Weihnachtsschau integrieren könne, die vor allem den älteren Plauenern heilig sei. Nach vorläufigen Zahlen kamen weniger Besucher als in den Jahren zuvor. Dafür seien mehr auswärtige Gäste als sonst zu den Weihnachtsausstellungen im Vogtlandmuseum gewesen.

Zenner: "Im Gästebuch ist von wüsten Äußerungen bis zur Begeisterung, dass es endlich mal frischen Wind gibt, alles dabei." Manch negativer Eintrag sei allerdings zustande gekommen, ohne dass die Betreffenden die Ausstellung gesehen hätten, berichtete Kerstin Fischer, Leiterin des städtischen Kulturbetriebes. Die Duckomenta-Ausstellung mit 140 Entenfiguren, die Zeit- und Kunstgeschichte amüsant aufs Korn nehmen, ist noch bis zum 26. April im Plauener Vogtlandmuseum an der Nobelstraße zu sehen. (us)


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