Eisbahn: Zeitticket und Maskenpflicht

Am Freitag beginnt die Saison im Oelsnitzer Elstergarten. Aufgrund von Coronaregeln ist dieses Jahr in dem Gelände einiges anders.

Oelsnitz.

Besucher der Oelsnitzer Eisbahn auf dem Gelände des Freibades Elstergarten müssen sich in der am Freitag um 17 Uhr beginnenden Saison auf coronabedingte Veränderungen einstellen. Darüber haben die Stadtwerke als Betreiber der Anlage informiert. "Freie Presse" gibt einen Überblick.

Zeitbuchung: Die wohl entscheidendste Veränderung ist die Begrenzung auf 40 Personen, die die Bahn zeitgleich nutzen dürfen. Damit die Stadtwerke als Bahnbetreiber dies gewährleisten können, gibt es ein Online-Buchungssystem. Dort können Zeitfenster von jeweils 90 Minuten gebucht werden. Nach Ablauf der Zeit wird die Bahn jeweils komplett geräumt und die nächste Gruppe darf aufs Eis. Montag bis Freitag gibt es drei Starttermine: 13, 15 und 17 Uhr. Am Wochenende kommen 11 Uhr sowie 19 Uhr am Samstag noch hinzu. Bei der Buchung müssen die Kontaktdaten angegeben werden. Wer eine Zeit bucht, erhält einen Code, den er entweder via Smartphone oder als Ausdruck am Eintritt vorzeigt. Das Kassenhäuschen befindet sich dieses Jahr direkt vor der Bahn. Die Buchung der Zeitfenster ist auf der Internetseite www.eisbahn-oelsnitz.de möglich. Die Stadtwerke Oelsnitz haben sich bei dem System an jenem aus dem Treuener Freibad orientiert. Das hat bereits im Sommer mit buchbaren Zeitfenstern erfolgreich gearbeitet.

Maskenpflicht: Das Hygienekonzept schreibt eine Maskenpflicht für die Bahnnutzung vor. Wer seine Maske vergessen hat, kann vor Ort ein Schaltuch kaufen, das man über Mund und Nase ziehen kann. Es kostet 3 Euro.

Eintrittspreise: Erwachsene zahlen 4 Euro, Kinder zwischen 6 und 17 Jahren 3 Euro. Die Preise sind unverändert zum Vorjahr. Damals galten sie für den gesamten Tag, jetzt nur für die anderthalb Stunden. Die Stadtwerke begründen die Entscheidung mit erhöhten Kosten aufgrund der besonderen Umstände.

Besucher ohne Eisbahnticket: Wer als Besucher oder Begleitperson nicht auf die Eisbahn will, kann sich wie im vergangenen Jahr auch im Umfeld der Bahn aufhalten. Voriges Jahr wurde dafür ein Besucherpreis von einem Euro verlangt, dieses Jahr ist dies kostenlos. Als Besucher kann man beispielsweise den Gastronomiebereich von Karsten Thumser nutzen, der dort wie im Vorjahr ein Angebot von Speisen und Getränken bereithält.

Eisstockschießen: Erstmals wird in diesem Jahr eine eigens fürs Eisstockschießen reservierte Zeit angeboten: Donnerstag, 19 Uhr. Inklusive Ausrüstung werden dafür sieben Euro Eintritt verlangt. Wird das Angebot gut genutzt, könne ein weiteres Zeitfenster angeboten werden.

Schulen: Wer als Schulklasse auf die Bahn will, kann sich jeweils für Mittwoch anmelden. Die Zeiten 9 und 11 Uhr stehen zur Verfügung.

Winterdorf: Schausteller könnten im Badgelände aufschlagen, wenn der Oelsnitzer Weihnachtsmarkt coronabedingt ausfallen sollte. Im Bad ist alles abgrenzt und damit eine wichtige Vorgabe für den Ablauf dieser Veranstaltung erfüllt.

Stadtwerke-Geschäftsführerin Ines Puhan hofft, dass das Konzept angenommen wird. "Wir wollen den Leuten auch in diesen Zeiten ein bisschen was bieten", sagt sie. Einschränkungen durch die Personenbegrenzung werden sich ihrer Einschätzung zufolge vor allem an den Wochenenden sowie zwischen den Feiertagen bemerkbar machen, als in den Vorjahren zeitweise über 100 Personen auf der Bahn waren. "Dann konnte man aber auch kaum noch fahren", sagt Ines Puhan rückblickend. Der Spaßfaktor sei jetzt somit höher.

00 Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.