Erlös fließt in marode Kapelle

Kirchgemeinde soll vom Dorffest profitieren

Reumtengrün.

Das 2. Reumtengrüner Dorffest am 8. September auf dem Ausweichsportplatz ist mit Inhalt gefüllt. Darüber informierte Ortsvorsteher Uwe Ebert (Bürgerinitiative) während der Ratssitzung am Montag. Wie zur Premiere im vergangenen Jahr werden der Ortschaftsrat, Vereine, Privatpersonen, Firmen und die Kirchgemeinde Rebesgrün/Reumtengrün zusammenspielen. Vom frühen Nachmittag bis in die Nacht stehen unter anderem ein Entenrennen, Theaterstück, Flohmarkt, Wissens- und Geschicklichkeitsspiele, Musik, ein zünftiges Wildschweinessen und die Versteigerung einer per Kettensäge geschnitzten Figur auf dem Programm.

Im Gegensatz zur ersten Ausgabe müssen sich die Gäste dieses Mal Speisen und Getränke selbst von Ständen und Theken holen. "Deshalb ist der Eintrittspreis auch so moderat", erklärte Uwe Ebert. Zwei Euro werden pro Person verlangt. Die Einnahmen vom Eintritt und Entenrennen sollen wieder einem guten Zweck zugeführt werden. Bei der Empfängersuche verständigte man sich auf die Kirchgemeinde Rebesgrün/Reumtengrün. In beiden Auerbacher Ortsteilen müssen die Friedhofskapellen saniert werden. Die Festeinnahmen dienen der Unterstützung für das marode Reumtengrüner Gebäude.

Zwar geht Gutachtern zufolge keine Gefahr von der Friedhofskapelle aus, eine Sanierung sei trotzdem unumgänglich. Die Eingangspforte und der Verabschiedungsraum müssen erneuert, außerdem Malerarbeiten beauftragt werden. Auch das Dach machs Sorgen. Zusätzlich zum Festerlös will Reumtengrün 1000 Euro aus dem Haushalt für die Kapelle abzweigen. Pfarrer Johannes Kaufmann ordnet die Kosten vorsichtig im fünfstelligen Bereich ein. (dien)

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