Erntekrone aus Röthenbach

Gisela Trommer und Steffi Wagner sind keine Neulinge beim Bindewettbewerb. Und auch Erfolg haben sie nicht zum ersten Mal.

Gisela Trommer (l.) und Steffi Wagner aus Röthenbach vor ihrer Erntekrone, mit der sie den 1. Preis holten.

Von Silvia Kölbel

Das Hoffest der Marienhöher Milchproduktion Agro GmbH ging am Sonntag mit enormem Besucherzuspruch und einer Rekordbeteiligung beim Erntekronen- und Erntekranzwettbewerb zu Ende. Heiko Hölzel, der Geschäftsführer des Landwirtschaftsbetriebes, schätzt, das zwischen 4000 und 5000 Besucher zu Gast waren.

Groß war auch das Interesse an der Preisverleihung: Die schönste Krone haben Gisela Trommer und ihre Tochter Steffi Wagner aus dem Rodewischer Ortsteil Röthenbach gebunden. Sie haben am Wettbewerb schon oft teilgenommen und waren auch schon häufig unter den Gewinnern. Den schönsten Kranz band Kristina Müller aus Hohenstein-Ernstthal. Zu den Platzierten gehören die Ausrichter selbst, Sylke Lanitz aus Rützengrün, der Bastelkreis der Kirchgemeinde Waldkirchen/Irfersgrün und ein Mann: Norman Schöbel, der für das Freilichtmuseum Landwüst an den Start ging und der sich gleich an eine Krone heranwagte.

Für die Landfrauen, die ihren 15. Wettbewerb ausrichteten, war es eine Jubiläumsveranstaltung der Superlative: 20 Kränze und sieben Kronen - Rekord in beiden Kategorien. Fünf neue Binder beteiligten sich. Zwei Frauen hatten fünf Exponate eingereicht, Helga Müller und Monika Penzel aus Wiedersberg. Für sie gab es einen Sonderpreis.

Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt den Landfrauen nicht, heute bringen sie fünf Kränze zum sächsischen Erntekronenwettbewerb nach Coswig. Dort findet das Landeserntedankfest statt.

Auch Heiko Hölzel musste nicht lange überlegen, um eine gute Bilanz zu ziehen. Seine Erwartungen in Sachen Besucherzahl wurden angesichts der Konkurrenz durch den am selben Wochenende stattfindenden Tag der Vogtländer mehr als übertroffen. Der Landwirtschaftsbetrieb suchte mit dem Angebot auch den Kontakt mit den Besuchern. Eine gute Gelegenheit dafür boten Stallführungen und Flurfahrten. Selbst Besucher, die mit Landwirtschaft wenig Kontakt haben, zeigten sich beeindruckt.

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