Feuerwehren am Samstag im Dauereinsatz

Der Brand einer Kfz-Werkstatt in Wildenau hat am Sonnabend Feuerwehren aus dem Vogtland und dem Nachbarlandkreis Zwickau gefordert. Als das Feuer unter Kontrolle war, schrillte die Sirene in Auerbach erneut.

Steinberg/Auerbach.

Hinter den Feuerwehrleuten der Region liegt ein einsatzreiches Wochenende. Vor allem der Samstag hatte es in sich, als es im Steinberger Ortsteil Wildenau in einer Kfz-Werkstatt brannte. Nach Angaben von Polizei und Feuerwehr war das Feuer gegen 8 Uhr in dem Werkstattgebäude am Blumenweg in einem dort abgestellten Fahrzeug ausgebrochen. Durch das Feuer wurden zwei weitere Kraftfahrzeuge in der Halle beschädigt.

Zur Brandbekämpfung waren nach Angaben der Polizei etwa 75 Feuerwehrleute mit 19 Fahrzeugen im Einsatz. "Der neue Alarmierungsplan hat sich bewährt, neben unseren drei Steinberger Feuerwehren aus Wildenau, Rothenkirchen und Wernesgrün waren auch Kameraden aus Auerbach und Lengenfeld im Einsatz sowie von Feuerwehren aus dem Landkreis Zwickau", berichtet Bürgermeister Andreas Gruner. Die Einsatzkräfte hätten das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht und so größeren Schaden an der Werkstatthalle sowie ein Übergreifen auf benachbarte Gebäude verhindern können. "Natürlich ist der Schaden groß. Aber es wurde niemand verletzt; das ist immer das Wichtigste", so der Bürgermeister, der selbst in Wildenau wohnt.

Nach Angaben der Polizei gibt es bisher keine Hinweise auf eine Straftat. Die Untersuchungen zur Brandursache dauern jedoch noch an, deshalb könne man keine Angaben dazu machen, hieß es am Sonntag. Bürgermeister Gruner geht davon aus, dass nach Abschluss der Arbeit der Ermittler und Gutachter die Arbeit in der Kfz-Werkstatt bald wieder aufgenommen werden könne. "Das ist aus meiner Sicht besonders wichtig", sagte Gruner unter Hinweis darauf, dass die Familie bereits im August vor zwei Jahren Opfer eines Großfeuers geworden war. Damals hatte das Wohnhaus der Familie gebrannt.

Während in Wildenau bereits die Aufräumarbeiten anliefen und die von auswärts hinzugezogenen Feuerwehren wieder abrückten, heulte in Auerbach erneut die Sirene: Die Einsatzkräfte wurden gegen 13 Uhr zu einem Kellerbrand in die Beerheider Straße im Ortsteil Rempesgrün gerufen. Vor Ort stellte sich heraus, dass im Keller des Hauses ein Wäschetrockner in Brand geraten war. Laut Polizei war ein technischer Defekt die Ursache. Personen wurden nicht verletzt und am Gebäude entstand kein gravierender Schaden.

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