"Goldeneye" erklingt zu Filmbildern im Ratskellersaal

Musik aus der Traumfabrik erklingt in Rodewisch. Die Songs und Filmausschnitte ziehen das Publikum in ihren Bann.

Rodewisch.

Nur im Film geschehen Wunder. Das war am Sonntag im Rodewischer Ratskellersaal das Besondere: Bilder und Musik vermitteln dem Zuschauer das Gefühl, mitten drin zu sein. Mit ihrer Produktion "Sounds of Hollywood" entführte die Vogtland Philharmonie Greiz/Reichenbach die Besucher in eine Welt der Träume und Fantasien.

Unter der Leitung von Generalmusikdirektor Stefan Fraas stimmten die Philharmoniker die schönsten Melodien großer Blockbuster an. Die prägnantesten Filmszenen waren taktgleich auf der Leinwand zu erleben, wozu die Firma Baumgärtel aus Carlsfeld Regie führte. Die Gesangssolisten Laura Jacobi aus Köln, der junge Wiener Sänger Johannes Leonard Pinter und das Voc A Bella -Trio mit Annett Putz, Henrike Müller-Graper und Anja Schumann verkörperten mit ihrem Jazz-, Rock- und Popgesang die Titelhelden der filmischen Wunderwelten.


Da wurden die Flüge von Superman über Meere und Wolken bestaunt, das Inferno aus einem James- Bond-Streifen hautnah mit erlebt. Überzeugend interpretierte Laura Jacobi den Song "Goldeneye". Bei "Nachts im Museum" wurden die Ausstellungsstücke erschreckend lebendig. "Phantastische Tierwelten und wo sie zu finden sind", ein Film von der "Harry Potter" Autorin Joanne K. Rowling, eroberten den Ratskellersaal. Mit "Jurassic World" nach der Musik von John Williams, erschienen wieder die Dinos, die die Filmfreunde seit 1993 in Atem halten. "Diese Filmmusik gilt als eine der genialsten dieses Genres", so Stefan Fraas, der auch moderierte. Dass sich auch Fabelwesen lieben, zeigte ein Ausschnitt aus "Avatar" nach der Musik von Carl Jankins, arrangiert von Stefan Fraas. Den Gesang dazu meisterten Voc A Bella, zusammen mit Laura Jacobi und Johannes Leonard Pinter. Mit seiner Stimme verlieh Pinter auch den Streifen "V Wie Vendetta" und "Bridget Jones's diary" Ausdruck. Nach der Frage von Stefan Fraas "Hat es Ihnen gefallen"?, antwortete das Publikum mit Zurufen und starkem Applaus. Trotzdem war der Saal nur zu etwa zwei Dritteln besetzt.

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