Grausamer Köder: Offenbar Hundehasser in Falkenstein aktiv

Im Garten eines Mehrfamilienhauses fanden Hundebesitzer Hackbällchen. Sie lagen unauffällig im Laub und waren grausam gespickt.

Falkenstein.

Um ein Haar wäre es zu spät gewesen für Mischlingshund Leon. Ein Bekannter seines Frauchens konnte ihn am Dienstag gerade noch davon abhalten, einen Köder zu fressen. Und das waren nicht irgendwelche Köder. Drei Hackbällchen waren grausam gespickt mit Tabletten und Klingen von Cuttermessern. Sie waren im Garten des Mehrfamilienhauses an der Oelsnitzer Straße in Falkenstein, unweit der Brandsiedlung, verteilt. "Die lagen im Laub, man konnte sie kaum erkennen", sagte Emily Repukat. Sie ist immer noch geschockt, kann sich überhaupt nicht vorstellen, wer die tückischen Köder ins Grundstück geworfen haben könnte. Man habe mit niemandem Streit, ihr Hund belle nur selten - sie begreift nicht, warum jemand solch tödlichen Hass auf ihr Tier entwickeln könnte. Ihr Freund ging mit den Ködern sofort zur Polizei nach Auerbach und erstattete Anzeige. Sie stellte ein Foto der tödlichen Frikadellen bei Facebook ein, um andere Tierhalter zu warnen. Polizeisprecherin Christina Friedrich bestätigt die Anzeige vom Dienstag, aufgenommen worden sei ein "versuchter Verstoß gegen das Tierschutzgesetz". Die Labor-Analyse der Tabletten liegt nach ihren Angaben noch nicht vor: "Aber auch die Klingen alleine wären wohl potenziell tödlich gewesen."

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