Gymnasium Auerbach: Erneut Bestellungen an Lehrer

Vorgetäuschte Pizzalieferungen an Schüler und Lehrer

Auerbach/Plauen.

Die Belästigungen hören nicht auf: Auch nach der Sommerpause setzt sich die Reihe der fingierten Warenbestellungen an Lehrer und Schüler des Auerbacher Gymnasiums fort. Laut Staatsanwaltschaft und Polizei handelt es sich um drei Pizzabestellungen, die jeweils an Lehrer geliefert wurden. Die Zahl dieser Belästigungen liege inzwischen im "hohen zweistelligen Bereich", sagt Polizeisprecher Oliver Wurdak. Genaueres liege ihm im Moment nicht vor.

Seit über einem Jahr ist die Schule Ziel derartiger Aktionen. Im Mai gipfelten die Vorfälle in Morddrohungen inklusive Amoklauf. Daraufhin geriet die Einrichtung in einen Ausnahmezustand, der eine dauerhafte Polizeipräsenz bis zum Schuljahresende nach sich zog. Mehrere Personen, darunter Minderjährige, wurden verhaftet und wieder auf freien Fuß gesetzt.

Von einer Gefahr gehen die Ermittler inzwischen nicht mehr aus, geklärt scheint der Fall aber keineswegs. Hans-Christian Fink, Sprecher der Staatsanwaltschaft, spricht von "sechs Beschuldigten, gegen die weiter ermittelt wird". (suki)

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