Gymnasium Auerbach: Unbekannter fordert Geld

Die Polizei ist ab heute wieder vor der Schule in Auerbach präsent

Auerbach.

Das Gymnasium in Auerbach ist ab heute wieder bewacht. Wie die Polizeidirektion Zwickau mitteilte, gab es gestern erneut Hinweise zu fingierten Warenbestellungen, mit denen seit über einem Jahr vor allem Lehrer an der Schule belästigt werden. Konkret drohe ein Unbekannter über eine Webseite damit, neue Warenbestellungen auszulösen, wenn nicht innerhalb einer Frist eine Geldsumme gezahlt wird. Die Kriminalpolizei ermittelt. Zum Umfang der Frist und Höhe der geforderten Summe macht Polizeisprecher Oliver Wurdak auf Nachfrage keine Angaben.

Über den Schulbetrieb sagte am Montag ein Sprecher des Landesamtes für Schule und Bildung Chemnitz: "Es läuft relativ normal".

Die Vorfälle an der Auerbacher Einrichtung hatten am Pfingstwochenende dieses Jahres in der Androhung eines Amoklaufes gegipfelt, der zahlreichen Lehrern gelten sollte. Daraufhin fiel mitten in der Abiprüfungszeit mehrere Tage der Unterricht aus, die Polizei war bis Schuljahresende täglich vor Ort.

Die Beamten betonen, dass es mit Blick auf die Ereignisse im Mai aktuell "keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer konkreten Gefährdungslage" gebe. Mit der neuerlichen sichtbaren Präsenz wolle man "subjektiv empfundenen Unsicherheiten" entgegenwirken. Inwieweit dieses Vorgehen fortgesetzt wird, werde täglich neu entschieden, so Wurdak weiter. (suki)

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