Hospizhelfer mit Volkssolidarität im Clinch

Ehrenamtliche und Koordinatorin lösen sich von Träger - Arbeit läuft seit Freitag unter neuem Verein

Auerbach/Klingenthal.

Die ehrenamtlichen Helfer des bisherigen Hospiz- und Beratungsdienstes der Volkssoldarität Klingenthal/Auerbach haben sich von ihrem Träger getrennt. Die Arbeit laufe seit Freitag über einen eigenständigen Verein namens Ambulanter Hospiz- und Beratungsdienst Nächstenliebe. Das hat am Wochenende Petra Zehe, die Koordinatorin des alten und neuen Hospizdienstes, mitgeteilt. Sie habe mit den Ehrenamtlichen gemeinsam der Volkssolidarität den Rücken gekehrt, heißt es.

Zehe ließ gestern auf Anfrage durchblicken, dass es grobe Unstimmigkeiten zwischen dem Träger Volkssolidarität und all jenen, die sich für den Hospizdienst engagierten, gegeben habe. Neben ihr als Hauptamtliche seien etwa 60 Ehrenamtliche betroffen. Eine Anfrage der "Freien Presse" bei der Volkssolidarität war gestern nicht möglich.

Petra Zehes Anliegen ist es, den Betroffenen, die den Hospizdienst in Anspruch nehmen, mitzuteilen, dass sich für sie nichts ändern soll. Es laufe alles weiter wie bisher. Der neue Dienst unter neuem Träger laufe unter der Rufbereitschaftsnummer 0163 6149065. Der neue Verein befinde sich formell noch im Stadium der Gründung, der Betrieb sei rechtlich aber abgesichert. (suki)

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