In Talsperre Dröda fehlt Wasser

Bauarbeiten sind Grund des geringen Füllstands

Dröda/Werda/Muldenberg.

Die Talsperre Dröda, das größte und damit wichtigste Trinkwasserreservoir für die Region, weist aktuell nur einen Füllstand von 67 Prozent auf. Der Grund fürs Niedrigwasser ist aber nicht nur die aktuell große Trockenheit. Die Teilabsenkung des Wasserspiegels erfolgte für die Sedimentberäumung der Vorsperre Bobenneukirchen, wie die Landestalsperrenverwaltung informiert.

Aufgrund der Trockenheit und fehlender Zuflüsse in den vergangenen Wochen sinken die Füllstände aller Trinkwassertalsperren im Vogtland jedoch langsam ab. "Dies hat jedoch derzeit keinerlei Auswirkungen auf die Rohwasserbereitstellung, weder für Trinkwasser noch für Brauchwasser", erklärt Katrin Schöne, Pressesprecherin der Landestalsperrenverwaltung auf Anfrage.


Im niederschlagsreichen ersten Quartal dieses Jahres sei in den Talsperren Wasser zwischengespeichert worden, das nun in einer eher trockenen Periode abgegeben werde. Besser gefüllt als der Drödaer Stausee sind die anderen beiden Trinkwasserspeicher im Vogtland: Die Talsperre Werda liegt bei einem Füllstand von 92 Prozent und Muldenberg bei 88 Prozent. (nij)

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...