Keine Mehrheit für Tempo 30

Fronberg-Wohngebiet bleibt verkehrsberuhigt

An der Verkehrssituation im Fronberg-Wohngebiet werden keine Änderungen vorgenommen. Darüber informierte Ortsvorsteher Uwe Ebert im Ortschaftsrat Reumtengrün unter Verweis auf eine Umfrage unter Anwohnern. Die war zustande gekommen, weil einige sich über zu schnelles Fahren und wildes Parken beschwert hatten. Ein Brief mit der Bitte um Abhilfe war der Unteren Verkehrsbehörde im Auerbacher Rathaus zugegangen.

Weil nicht über Köpfe hinweg entschieden werden sollte, wurden Meinungen eingeholt. Mit dem Resultat, dass sich zwei Drittel der Fronberg-Bewohner keine Veränderung am Status als verkehrsberuhigter Bereich wünschen. Lediglich ein Drittel besteht auf Tempo 30 im Wohngebiet. In verkehrsberuhigten Zonen dürfen Kraftfahrzeuge ausschließlich auf gekennzeichneten Flächen abgestellt werden und Schrittgeschwindigkeit fahren.

Das Ergebnis müsse akzeptiert werden, sagte Uwe Ebert. "Die meisten haben sich dafür ausgesprochen. Von der Rechtslage her haben wir alles getan, was möglich war." Sitzungsgast Otto W. Guse gehörte zur Zweidrittel-Mehrheit und schätzte die Vorgehensweise als vorbildlich ein. "Ich finde es eine ganz große demokratische Schule, dass man gefragt wird", sagte er.

Ganz vom Tisch ist das Parkproblem nicht. "Wir können gerne helfen, wenn Parkplätze gebraucht werden", bot Uwe Ebert an. Es sei möglich, diese zusätzlich zu den vorhandenen Flächen zu beantragen. Im Fronberggebiet wohnen etwa 150 Reumtengrüner. (dien)

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