Kirche: Vier Gemeinden feiern Region "Emmaus"

Neue Verwaltungseinheit startet - Superintendentin mahnt zu Transparenz

Falkenstein/Hammerbrücke.

Gut gefüllt war die Kirche zum Heiligen Kreuz am vergangenen Sonntag beim ersten gemeinsamen Gottesdienst der vier Gemeinden, die zukünftig als Schwesterkirchen unter dem Namen "Emmaus - gemeinsam auf dem Weg" zusammenarbeiten wollen. Superintendentin Ulrike Weyer führte Pfarrer Michael Goll (Foto) aus Hammerbrücke als Pfarramtsleiter ein. Sein Dienstsitz wird in Hammerbrücke sein. Mit dem Zusammenschluss beginnen die Gemeinden keinen neuen Weg, sondern einen neuen Abschnitt, dem schon ein längerer Weg voraus gegangen sei, sagte die Superintendentin. Es sei aber wohl der größte Einschnitt im Veränderungsprozess der letzten 30 Jahre.

Berufsbilder und Stellenbeschreibungen werden in diesem Zusammenhang neu definiert, aber der Auftrag der Kirche als Dienst am Wort bleibe. Vier Pfarrer werden in dem Schwesternkirchverhältnis zusammenarbeiten. Die Kirchgemeinden Falkenstein-Grünbach, Bergen-Werda, Muldenhammer und Ellefeld gehören dazu.

Transparenz und Verantwortung werden nötig sein, damit das Miteinander gelingt, sagte die Superintendentin. Kirche in dieser Welt muss sich auch mit weltlichen Dingen beschäftigen. Die Verwaltung der Gebäude, Finanzen, Grundstücke und des Personals ist die zusätzliche Aufgabe des Pfarramtsleiters.

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