Kita-Knirpse sollen Umbau live erleben

Zusätzlich zur regulären Förderung vom Um- und Anbau der Werdaer Kita "Waldwichtel" hofft die Gemeinde auf ein Preisgeld aus einem Ideenwettbewerb.

Werda.

Die Weichen sind gestellt: Nachdem die Gemeinde Werda einen Bauantrag für die Umgestaltung ihrer Kindertagesstätte "Waldwichtel" gestellt hatte, läuft jetzt das Baugenehmigungsverfahren. Über den aktuellen Stand hat Bürgermeisterin Carmen Reiher (CDU) in der Gemeinderatssitzung am Dienstagabend informiert. Mit dem Prozedere erklärte sich der Rat geschlossen einverstanden. Demnach werden im Erdgeschoss des Anbaus an die bestehende Kita Krippenkinder betreut, im Obergeschoss verbleibt der Kindergarten. Beide teilen sich einen Sanitärbereich.

Ein Fördermittelbescheid für das geschätzt 2,1 Millionen Euro teure Bauvorhaben liegt der Gemeinde noch nicht vor. Jetzt wird zusätzlich zu dieser Finanzierungsquelle versucht, Geld aus dem Landeswettbewerb "Ideen für den ländlichen Raum" zu erhalten. Seit dem vergangenen Jahr gibt es diesen Wettstreit, bei dem Gemeinden unter der Rubrik "Land/Kommune" besonders innovative Projekte einreichen können. Das hat auch Werda getan. Inhalt der Bewerbung ist die Kindertagesstätte.

Aus mehreren Gründen schöpfen Carmen Reiher und ihr Gemeinderat Hoffnung, unter den 15 Preisträgern zu sein. Es winken Innovations-Belohnungen von 5000 bis 400.000 Euro. Unter dem Motto "Wir Waldwichtel planen und bauen mit" will die Gemeinde mit der Tatsache punkten, dass bei laufendem Baubetrieb betreut wird. Das heißt, die Kinder werden dem Planungsbüro einen Besuch abstatten, beim ersten Spatenstich dabei sein, ihren Beitrag zum Richtfest leisten und später dann auch die Einweihung begleiten. "Ein besonderes Merkmal ist, dass aus zwei Einrichtungen eine entsteht", erklärte Carmen Reiher. Betont werde außerdem der Standort der Einrichtung mitten in der Natur und am Sportplatz.

Im Laufe des nächsten Jahres sollen die "Eimbergzwerge" aus dem Ortsteil Kottengrün nach Werda umziehen und damit beide Kitas zusammengelegt werden. Beide arbeiten ständig an der Auslastungsgrenze. Nach ihrer Vereinigung unter einem Dach soll sich die Gesamtkapazität von 66 auf 80 Kinder erhöhen.

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