Klinikum in Rodewisch am Limit: Chefarzt rechnet mit noch mehr Corona-Patienten

Mit 64 Covid-Patienten, acht davon beatmet, ist zum Jahreswechsel im Kreiskrankenhaus in Rodewisch ein Höchststand erreicht worden. Die Lockerungen zu den Feiertagen werde man nächste Woche spüren, ist der Chefarzt überzeugt.

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66 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 11
    3
    Kastenfrosch
    06.01.2021

    "Sie sind überzeugt von den eingeleiteten Massnahmen zu Covid19."

    Und das meinen Sie woher zu wissen? Ich muss Sie enttäuschen.

    "Übrigens gab es keine Übersterblichkeit im Jahr 2020."

    Prima, die Maßnahmen wirken also!

    Aber auf welche Region beziehen Sie sich eigentlich? Die Welt? Europa? Ihr Sofa? Für Deutschland liegen erst vorläufige Zahlen vor, die anderes vermuten lassen (im Zeitraum bis November gut 20.000 Sterbefälle mehr als in den Vorjahren, was sich ziemlich genau mit den Todesfällen durch Corona deckt). Beim Statistischen Bundesamt rechnet man erst Mitte des Jahres mit einer vollständigen Auswertung. Die vorläufigen Zahlen finden Sie unter: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2020/12/PD20_536_12621.html

  • 4
    12
    Echo1
    06.01.2021

    @Kastenfrosch Sie sind überzeugt von den eingeleiteten Massnahmen zu Covid19.
    Es gibt aber einige, die davon nicht überzeugt sind, dass sie richtig sind. Diese haben eine andere Meinung und diese Meinung wurde in keiner Weise gehört. Ja diese Leute meinen, dass zu wenig relativiert worden ist im Umgang mit dem Virus.
    Und meine Verallgemeinerung ist zulässig, wenn man weiss, dass das durchschnittliche Alter des Sterbens mit oder an Corona bei 83 liegt.
    Übrigens gab es keine Übersterblichkeit im Jahr 2020.

  • 11
    5
    Kastenfrosch
    06.01.2021

    "Das weiss ich hier sehr konkret. Der Patient war ein Pflegefall mit vielen Krankheiten."

    Sie verallgemeinern von einem Patienten, den Sie offenbar kannten, auf die 74, von denen hier die Rede ist. Mit welchem Ziel?

    Angst, vor allem aber Unverständnis, löst in mir aus, wenn nach einem Jahr Pandemie immer noch relativiert wird. Tagtäglich die immer gleichen Diskussionen, die ewig gleichen Ausflüchte. Sie eröffnen hier eine Scheindebatte zum "Killervirus", in der Sie zugleich Kläger und Richter sein wollen. Wozu, das bleibt Ihr Geheimnis.
    Schön, wenn Ihnen das Virus nichts anhaben kann. Das dachten Andere auch. Schützen wir uns gegenseitig, dann ist allen geholfen.

  • 7
    16
    Echo1
    06.01.2021

    @bicicleta ob "an" oder "mit" spielt eine Rolle.
    Wenn "an" dann klingt das nach Killervirus. Macht Angst. Mich könnte es auch so erwischen. Das relativiert nicht und ist nicht ganz exakt. Entspricht nicht den Tatsachen. Mittlerweile ist der Altersdurchschnitt, die an und mit Corona sterben, auf 83 Lebensjahre gestiegen.

    Das "mit" Corona gestorben wurde, relativiert mehr. Das Alter gibt das her. Die vielen Vorerkrankungen kann man nicht unterschlagen.
    Und von mir bekannten Patienten weiss ich, dass er sehr gelitten hat und auf Erlösung hoffte.

  • 13
    5
    bicicleta
    06.01.2021

    Echo, Sie sagen es: ohne Corona wäre der Mann (noch) nicht gestorben. Was spielt es in Ihren Augen für eine Rolle, ob die Coronainfektion die einzige Ursache war oder nur der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt? Das ändert am Ergebnis für den Betroffenen nichts.

  • 7
    18
    Echo1
    06.01.2021

    "Laut Schmidt sind im Kreisklinikum seit Beginn der Pandemie 65 Patienten auf der Normalstation und neun Patienten auf der Intensivstation an den Folgen einer Covid-19-Infektion gestorben...."

    Man sollte trotzdem sagen: .....Sie sind nicht nur an, sondern vor allen mit einem Virus gestorben.
    Wir wissen, dass es viele ältere Menschen mit beträchtlichen Vorerkrankungen sind, deren Immunsystem sehr leicht dann noch kaum Infektionen widerstehen können.
    Das weiss ich hier sehr konkret. Der Patient war ein Pflegefall mit vielen Krankheiten.