Knirpsenland bekommt besseren Brandschutz

Auf Sondersitzung: Stadtrat vergibt Aufträge über rund 260.000 Euro

Falkenstein.

Der Anbau ist fertig, nun geht es im Altbau weiter: Der Falkensteiner Stadtrat hat auf seiner Sondersitzung am Donnerstag zwei Aufträge für die Brandschutzertüchtigung des Altbaus vergeben. Für rund 210.000 Euro erhält die Firma Hoch- und Tiefbau GmbH Berga/Elster den Zuschlag für Baumeisterarbeiten, es hatten drei Angebote vorgelegen. Den Auftrag für die damit zusammenhängenden Heizungs- und Sanitärinstallationen bekam für 55.500 Euro die Firma Ficker aus Werda, hier lagen zwei Angebote vor.

Der Entscheidung voraus ging noch eine kurze Diskussion zwischen Michael Lienemann und Annett Zoglauer-Schmider von den Bürgern für Falkenstein sowie Bürgermeister Marco Siegemund (CDU) und Hauptamtsleiterin Kerstin Leonhardt. Lienemann sprach von einer "Kostenexplosion", während der Bürgermeister darauf hinwies, dass in diesem Fall die Kosten nur 20.000 Euro über der Schätzung lägen - zuletzt hatte es wegen der überhitzten Baukonjunktur wesentlich höhere Überschreitungen gegeben. Siegemund betonte, dass man sich weitere Verzögerungen nicht leisten könne, weswegen man ja auch die Sondersitzung angesetzt habe. "Der Bauablauf ist bereits gestört, alle anderen Gewerke hängen davon ab, dass diese Aufträge vergeben werden." Die Hauptamtsleiteirn wies darauf hin, dass alle Fakten zu diesem Projekt längst bekannt seien. Stadträtin Zoglauer-Schmider merkte an, dass angesichts der Kosten wohl ein Neubau der Kita am Ende sinnvoller gewesen wäre, was der Bürgermeister mit einem Achselzucken und der Anmerkung: "So ist das Leben" quittierte.


Im Februar war der Knirpsenland-Anbau mit zehn neuen Krippenplätzen eingeweiht worden, bis zum Jahresende läuft der Umbau im Altbau, auch der Spielplatz wird neu angelegt.

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