Kosten für Standesamt in Rodewisch gestiegen

Umlagen für Treuen und Lengenfeld neu berechnet - Stadtrat soll beschließen

Rodewisch.

Höhere Tarife fürs Personal, mehr Aufgaben, höhere Sachausgaben: In der Stadt Rodewisch sind die Kosten fürs Standesamt in den letzten Jahren gestiegen. Das geht aus zwei Beschlussvorlagen hervor, über die der Stadtrat am heutigen Donnerstagabend entscheiden soll. Die Kommune erledigt für Steinberg, Lengenfeld und Treuen die Aufgaben im sogenannten Personenstandswesen, im Falle von Treuen und Lengenfeld sollen die Zweckvereinbarungen für die interkommunale Zusammenarbeit ab 2020 angepasst werden.

Konkrete Zahlen sind aus den Vorlagen nicht ersichtlich, lediglich von Umrechnungsfaktoren, die sich auf die Einwohnerzahl beziehen, die Rede. Auf Anfrage erklärt Bürgermeisterin Kerstin Schöniger (CDU), dass insgesamt pro Jahr für das Rodewischer Standesamt Kosten in Höhe von 153.000 Euro anfallen. Die Gebühreneinnahmen seien da bereits abgezogen. Neu soll Treuen künftig pro Jahr 46.000 Euro beisteuern und Lengenfeld 30.000 Euro.

Für Lengenfeld bedeute das eine Verdoppelung, für Treuen eine geringe Steigerung um 4000 Euro. Letzteres liege daran, so die Bürgermeisterin, dass mit Beginn der Vereinbarung im Jahr 2016 von Treuen Personal übernommen werden konnte, dies kostentechnisch mittlerweile aber anders eingeordnet sei.

Der Stadtrat tagt ab 18 Uhr im Ratssaal.

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