Kuhberg-Region wirbt mit Mundart

14-Jähriger aus Schönheide spricht einen Hörspaziergang im Internet

Steinberg.

Kindermund tut Mundart kund: Hans Unger (14) aus Schönheide ist trotz seines geringen Alters schon ein bekannter Mundartsprecher. Seine Stimme ist unter anderem auf den Internetseiten der Gemeinden Stützengrün, Schönheide und Steinberg zu hören. Die drei Anrainerkommunen des Kuhbergs werben mit einem Hörspaziergang für sich. Hans Unger berichtet darin unter anderem über Stitzengrien, Rutenkerng und Scheenhaad sowie den Kuhbersch, der mit Turm achthunnertfuffzn Meter huch ist. Die Vorstellung seiner Heimat wiederholt er für alle Uhießchen auch auf Hochdeutsch.

Als Dankeschön für seine Mitwirkung hat ihm die Interessengemeinschaft "Rund um den Kuhberg" am Donnerstag eine Familienkarte für das Schneeberger Spieleparadies "Fundora" überreicht. Der Steinberger Bürgermeister Andreas Gruner nannte Hans Unger einen "Missionar der Mundart". Man habe in den Spaziergang alles hineingepackt, was auf die Region neugierig mache, sagte sein Stützengrüner Amtskollege Volkmar Viehweg. "Mit Hans als Sprecher - echter geht's nicht."

Im Kindergarten trug der junge Schönheider vor Jahren sein erstes Mundartgedicht vor. Inzwischen steht er mit dem Erzgebirgsensemble auf der Bühne. Mundart mache ihm Spaß, sagt er. Warum? Kurzes Nachdenken. Dann: "Es is halt su." (mu)

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