Marienstein soll Ort der Ruhe sein

Der Granitsockel zählt zu den ältesten Kultstätten im Treuener Land und seit Jahrhunderten als Wallfahrtsort

Schreiersgrün.

Rund 150 Gäste haben sich am Samstag auf den Weg gemacht, um die Weihe am Marienstein zu verfolgen. Der Treuener Pfarrer Stefan Konnerth segnete den Ort. Der Marienstein, eine der ältesten Kultstätten im Treuener Land, soll ein Ort der Ruhe sein, um aus dem oft allzu hektischen Alltag zu entfliehen, sagte er.

Auch Bürgermeisterin Andrea Jedzig und Landtagsabgeordneter Sören Voigt (beide CDU) waren zur Weihe gekommen. Zum Programm gehörte ebenso eine musikalische Untermalung. Speis und Trank gab es für die Gästen am Sportplatz.


Der 565 Meter hoch gelegene Granitsockel wird von Einheimischen auch Mutter-Gottes-Stein genannt. An jenem Ort soll schon im 12. Jahrhundert erstmals eine Kapelle gestanden haben. Sie entstand im Zuge der Christianisierung, um einem Opferplatz heidnischen Ursprungs eine neue Bedeutsamkeit zuzuordnen. Über Jahrhunderte hinweg gilt der Marienstein als Wallfahrtsort. Der Granitsockel erinnert an eine Kanzel. (darö/nij)

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