Ministerin eröffnet Hospiz

"Sterben, Tod und Trauer dürfen keine Tabus sein" - Mit dieser Botschaft ist gestern Sachsens Sozialministerin Barbara Klepsch (CDU) nach Falkenstein ins Vogtland gereist. Auf dem Programm stand die feierliche Eröffnung des Vogtland-Hospizes in der ehemaligen Falgard-Villa. "Wir möchten den letzten Lebensabschnitt individuell gestalten und sterbenden Menschen die Würde bis zum letzten Atemzug sichern", sagte Klepsch. Mit der sachsenweit neunten stationären Einrichtung stehen künftig auch im Vogtlandkreis zwölf Plätze für die stationäre Hospizversorgung zur Verfügung. Die Diakonie Auerbach als Träger und der ortsansässige Apotheker Robert Herold als Initiator und Vermieter engagieren sich damit für ein menschenwürdiges Dasein bis zur letzten Stunde. "Wir brauchen noch mehr Menschen, für die Hospizarbeit Herzenssache ist. Ich danke jedem, der sich hier engagiert, der für dieses Anliegen aktiv wird und seine Kraft einsetzt", hob Ministerin Klepsch zur Eröffnung, zu der 300 Leute kamen, hervor. (suki)

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