Moderne Technik fürs Lengenfelder Bad

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Mit der Anschaffung eines Saugroboters ist das Stadtbad in jeder Hinsicht auf dem neuesten Stand - mit Ausnahme einer Decke.

Lengenfeld.

Die Zeiten, in denen Schwimmmeister Christian Schubert regelmäßig ins Wasser musste, um den am Beckengrund wieder mal defekt liegengebliebenen Saugroboter in Schuss zu bekommen sind vorbei. In dieser Woche ist der 24-jährige Dino gegen ein neues Gerät ausgetauscht worden. "Das wurde höchste Zeit, schließlich sind diese Reinigungsgänge verpflichtend vorgeschrieben", erklärt Schubert.

Das für rund 8500 Euro angeschaffte, lasergestützt arbeitende Gerät zieht nun jeden Morgen vor Beginn des Badebetriebes seine Bahnen am Grund von Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken und sammelt dabei Haare, Hautpartikel, Fussel, Pflanzenreste und den vom Volleyballplatz eingetragenen Sand auf. Etwa zwei Kilogramm Dreck sind das Ergebnis der mehr als einstündigen Einsatzzeit. Damit ist das Wasser mechanisch gereinigt, den Rest übernimmt die in den Katakomben der schmucken Anlage versteckte Filter- und Wasseraufbereitungstechnik. "Und die ist auch top, mit der Investition in den Saugroboter sind wir auf dem neuesten Stand", sagt der Schwimmmeister.

Freude bereitet Christian Schubert zudem ein Blick in die Statistik der am 15. Mai eröffneten Saison. Trotz durchwachsenen Wetters haben seither an die 500 Gäste das beliebte Bad im Sport- und Erholungskomplex an der Göltzsch besucht. Anfänglich kamen Besucher sogar aus Plauen, da die Bäder dort erst später eröffnet haben. Für den täglichen Auftakt des Badebetriebes in Lengenfeld sorgen nach wie vor die Frühschwimmer, zu denen Heiner Liebold als einer der Ältesten gehört. Bei jedem Wetter zieht der 84-Jährige seine Bahnen. "Immer 250 Meter, das ist gut für den Rücken. Außerdem mache ich das im schönsten Bad weit und breit, was will man mehr", sagt der ehemalige Tischler.

Der Schwimmmeister lächelt bei einer solchen Aussage still in sich hinein. "Was soll man da auch sagen. Bei uns ist alles in Schuss, mit einer kleinen Ausnahme", spricht Schubert die Abdeckung des Kollektorganges an - das ist ein um das große Becken führender Tunnel, in dem etwa die Rohre für den Roh- und Reinwasseraustausch installiert sind. Aufgrund der schadhaften Abdeckung träufelt Wasser in die dicke Betondecke ein. Ein Problem, das mittelfristig behoben werden muss. "Dazu arbeiten wir ein Sanierungskonzept aus", so Schubert.

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