Musikschüler pausieren am fünften Jahrestag

Über 50 Gäste hat das Samstagnachmittag-Konzert am Rebesgrüner Wasserturm gefunden. Diesmal gab es Instrumentalmusik statt Gesang.

Rebesgrün.

Besucher der Konzerte am Rebesgrüner Wasserturm wissen normalerweise, was sie erwartet. Die fünfte Ausgabe am Samstag wich vom bisherigen Inhalt ab. Statt Auftritten der Musikschule Auerbach oder Rodewisch gastierten diesmal Sergei Synelnikov, 1. Konzertmeister der Vogtland Philharmonie Greiz/Reichenbach, und seine Frau Irina Troian. Statt Oper- und Operettengesänge "sprachen" vor gut 50 Zuhörern Violine und Klavier. Gestern Vormittag füllte sich das Zelt ein zweites Mal, dann wieder auf herkömmliche Art. Denn zum Festwochenende gehören auch Open-Air-Gottesdienste.

Die fünfte Veranstaltung aus der Reihe tanzen zu lassen, hatte der ausrichtende Förderverein Rebesgrüner Wasserturm länger geplant. "Normalerweise haben wir uns auf die Fahne geschrieben, Konzerte immer mit jungen Leuten zu besetzen", sagte Vereinschef Frank Heckel. Anlass zur Programmänderung gab neben dem Fünfjährigen auch der zehnte Jahrestag umfassender Sanierungsarbeiten am Turm. Nächstes Jahr werden wieder Musikschüler auf der provisorischen Bühne stehen. Dann müssen er und seine Mitstreiter kurz vor Konzertbeginn vielleicht wieder zusätzliche Bänke beschaffen. "Wenn Musikschulen hier auftreten, werden auch immer die Eltern mitgezogen", sagte Heckel aus Erfahrung. Dann kann es eng werden: Bis zu 120 Gäste suchten schon unter dem Zeltdach Sitzgelegenheiten.


Obwohl die Turm-Förderer finanzielle Mittel für noch anstehende Bauprojekte benötigen, verzichteten sie auf Eintrittsgeld. "Wir sind ein gemeinnütziger Verein", betonte Heckel. Was in der Imbisskasse und Spendenbox landete, soll in eine Überraschung investiert werden. "Wir wollen die wassertechnischen Anlagen im Turm so gestalten, dass wir beim nächsten Tag der offenen Tür Menschen reinlassen können", kündigte Heckel an.

2009 hatte der heute 24 Mitglieder zählende Förderverein das Rebesgrüner Wahrzeichen hergerichtet und zwei Jahre später auf dem Gelände Toiletten, einen Mehrzweckraum und Sitzgruppen errichtet. "Der Turm stand damals auf der Abschussliste", erinnert sich Frank Heckel. Davon kann seit den zahllosen Vereins-Arbeitseinsätzen keine Rede mehr sein. Im Gegenteil: Das bewaldete Areal ist so gestaltet, dass es sich für Veranstaltungen unterschiedlichster Ausprägung eignet.

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