Neuer Hort der Grimmschule startet in Ferien den Testbetrieb

Endspurt bei den Arbeiten für den Anbau, die vor einem Jahr starteten: Der Neubau bietet nicht nur den dringend benötigten Platz, sondern den Kindern auch eine Attraktion.

Auerbach.

Die Arbeiten im Außenbereich des Hortneubaus der Gebrüder-Grimm-Schule hat der Auerbacher Stadtrat jüngst vergeben. Wenn die Firma aus Aue, die den Zuschlag erhalten hat, mit den Außenanlagen fertig ist, kann der Umzug beginnen. "Voraussichtlich in der vierten Ferienwoche soll der Hort umziehen und mit dem Testbetrieb im Neubau beginnen", informierte Knut Kirsten, Fachbereichsleiter Bildung und Soziales im Rathaus Auerbach, nach der jüngsten Bauberatung - und kündigt an: "Wir wollen den Eltern die Möglichkeit geben, den Hort zu besichtigen. Dazu planen wir nach dem Einzug einen Besichtigungstag nach Voranmeldung." Der Termin dafür werde voraussichtlich in der letzten Ferienwoche liegen.

Die offizielle Einweihung will die Stadt Auerbach dann in der ersten Woche des neuen Schuljahres feiern. Derzeit laufe bei dem 1,2-Millionen-Euro-Bauvorhaben der Stadt Auerbach, das Bund und Freistaat fördert, alles nach Plan, bestätigt Bauamtsleiter Patrick Zschiesche.

Der Hortneubau ist für 70 Kinder geplant und soll die Raumsituation an der Gebrüder-Grimm-Grundschule entspannen. Bislang ist der Hort im unteren Geschoss des Altbaus untergebracht. Von rund 80 Grundschülern, die die Bildungseinrichtung besuchen, nutzen mehr als drei Viertel die Betreuung im Hort.

Im Neubau gibt es vier großzügige Gruppenräume, eine Kinderküche, moderne Sanitäranlagen und Räume für das pädagogische Personal. Die neuen Möbel, darunter platzsparende Tische, die die flexible Nutzung der Räume ermöglichen, sind geliefert und montiert. Auch die Fluchttreppe, die Alt- und Neubau verbindet, steht.

Die Attraktion für die Grundschüler, die den Hort ab Sommer besuchen dürfen, wird wohl der Spielbereich im Innern des Hort-Neubaus sein: Der "Indoor-Spielplatz" mit Kletterwand, und Liegenetzen "bietet sogar einen Dachausguck im Obergeschoss", spricht Knut Kirsten von einem "Highlight" und kommt dabei fast ins Schwärmen.

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