Neuer Termin für Ruinenfest bleibt offen

Elsterberger Stadträte entscheiden Jahresende

Elsterberg.

Das für 2020 geplante Elsterberger Ruinen- und Heimatfest kann nicht stattfinden. Ob das Traditionsfest ins Jahr 2021 verschoben wird, soll erst zum Jahresende entschieden werden. Darauf einigten sich die Stadträte in ihrer jüngsten Sitzung nach einer umfangreichen Debatte. Bürgermeister Sandro Bauroth (FDP) hatte angeregt, das alle vier Jahre auf dem Plan stehende Fest ähnlich anderen Großveranstaltungen und Jubiläen einfach ins nächste Jahr zu verschieben. Dies wollte er allen Akteuren im Zuge der Stornierung der Verträge für dieses Jahr mitteilen. "Wir könnten dann zum Jahresanfang die Planungen fortsetzen, denn wir waren schon sehr weit", gab er zu bedenken. Da es im Moment keine Möglichkeit für Proben gibt, sollten die Burgfestspiele statt 2021 erst 2022 stattfinden. Somit wäre Zeit für das Ruinenfest. Als erster Diskussionsredner meldete sich Volker Jenennchen (AHL) zu Wort. Er schlug vor, aufgrund fehlender Sicherheiten für das Ruinenfest gleich 2022 und stattdessen ein Kellerfest für 2021 anzupeilen. Auch Sven Haller (AHL) gab die fehlende Planungssicherheit zu bedenken. "Es bringt nichts, sich die Arbeit zu machen, und dann wieder dazustehen und abzusagen", unterstützte er Jenennchens Vorschlag. Das Kellerfest sei ein Highlight. Bauroth hakte nach und sprach sich dafür aus, den Mitwirkenden ein positives Signal zu geben, da viele zurzeit ohne Perspektive seien. Andreas Oberlein (SPD) erklärte, dass das Coschützer Sportfest einfach um ein Jahr verschoben wurde und alle Verträge Gültigkeit behalten. Nach einigen Hin und Her plädierte er dann für den Beschluss, am Jahresende neu zu entscheiden. Das unterstützte auch Haller. Der Beschluss wurde mehrheitlich gefasst. (pstp)

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