Neustadt mit Einspruch erfolgreich

Fußgänger erhalten im Zuge des Neubaus der S303 einen sicheren Weg. Weitere Fragen zum Straßenbau sind noch offen.

Neustadt.

Bis zum Bau der Staatsstraße 303 - Verlegung westlich Falkenstein vergehen noch etwa zwei Jahre. Das Planfeststellungsverfahren für jene neue Trasse zwischen der Stadt und ihrer Nachbargemeinde Neustadt ist aber bereits längst in vollem Gange. Nach Ansicht des Neustädter Gemeinderates hatte die Sache aber einen Haken: Im Bauplan endete der Fuß- und Radweg in Neustadt - und kurz vor einer stark befahrenen Kreuzung. Dagegen hatte die Räte Einspruch erhoben.

Das war erfolgreich. Jetzt liegt der Gemeinde ein Schreiben der Landesdirektion Sachsen vor, in dem diese Änderung bestätigt wird. Zur Sitzung am Mittwoch beauftragte der Rat Bürgermeister Gerd Zoller (Wählervereinigung), eine Stellungnahme abzugeben. Die wird von der Landesdirektion verlangt, und sie wird positiv ausfallen.

Nach Abschluss der Baumaßnahme wird die bisherige Staatsstraße 303 - also die Oelsnitzer Straße zwischen beiden Gemeinden - zurückgebaut. Und eine direkte Verbindung des Neustädter Ortseingangs mit dem Kreisverkehr an der Bundesstraße 169 hergestellt. Dort beginnt die noch im Bau befindliche Göltzschtalumgehung.

Neustadts Gemeinderat unterbreitete den Vorschlag, Fußgänger und Radfahrer entlang der zurückgebauten alten S 303 sicher nach Falkenstein und zurück zu leiten. Der 180 Meter lange Weg soll zwischen der Brücke über die Treba an Neustadts Ortsrand bis zum Ende der Ausbaustrecke Richtung Falkenstein verlaufen.

Andere Forderungen stehen nach wie vor im Raum. Unter anderem war der Neustädter Gemeinderat nicht damit einverstanden, den bisherigen Standort der Ortseingangsschilder beizubehalten. Auch die im Planfeststellungsverfahren vorgesehene Herabstufung der längs durch den Ort verlaufenden Oelsnitzer Straße zur Kommunalstraße stößt weiter auf Widerstand. Man befürchtet eine Strapazierung des Haushaltes und bezweifelt, die Kosten aufbringen zu können.

Weiterhin regte Neustadt an, jene neue Kreuzung am Ortsrand, an der sich die Oelsitzer Straße und die künftige Staatsstraße 303 treffen, zu einem Kreisverkehr umzubauen. (dien)

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