Neustart nach jahrelangem Streit

Auerbach.

Die neue Feuerwehrsatzung der Stadt Auerbach ist beschlossen. Einstimmig hat der Stadtrat dem überarbeitete Papier im zweiten Anlauf zugestimmt, das jetzt Arbeitsgrundlage der fünf Ortswehren ist. Damit ist ein Neuanfang nach jahrelangem Streit innerhalb der Wehren um Zuständigkeiten und Kompetenzen markiert. Prägnant sind zwei Änderungen. Zum einen soll künftig die Funktion des Gemeindewehrleiters haupt- und nicht wie bisher ehrenamtlich besetzt werden. Zum zweiten wird große Hoffnung in den neu zu bildenden Feuerwehrausschuss gesetzt. Aus Wehrleitern, drei Stadträten, OB und hauptamtlichem Gemeindewehrleiter bestehend, soll mit dem Gremium sichergestellt werden, dass Entscheidungen wie beispielsweise Fahrzeuganschaffungen demokratisch gefällt werden. Diese Hoffnung teilen alle Fraktionen im Stadtrat, nachdem sie den ersten Entwurf der Satzung im August ablehnten. CDU-Rat Stefan Reißmann kritisierte nochmals die zögerliche Einbeziehung der Kameraden in sämtliche bisherigen Entscheidungen zu diesem Thema. (suki)

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