Nu die Sach

"Des koa ja heiter werdn miet dere neie Müllgebühr ab 2019", regt siech de Meta auf, wie se zen letztn Hutznnoochmittig zammsoßn. Kurz vuerher hatt se dinn Blatt die Befürchtinge gelesn, die de Geschäftsführere von dr FGG Falkenstaa, de Fraa Volke, do geäißert hatt ze den Problem, des auf uns zukimmt.

"Gott sei Dank, ass mier unnern Dreck fr uns ellaane machn und niemand verantwortlich sei", hot dr Werner gemaant. Der und sei Christa habn e Haisl fr siech. De Meta ober lebbt in sue en Woahngebiet, wue de Gebührn ab 2019 nooch Woahningsgrieß ogerechnt werdn selln. "Ober iech bie ganz schie beschissn droa und dr aanzelne Mieter unter mier aah. Der is ne ganzn Tog auf Arbet, verbraucht net viel, hot dodurch aah net viel Ofall. Und iech gieb mr Müh, wenig Ofall ze prodeziern. Unner annere Hausbewohnere miet Kind hot jedn Tog haufn-weis Besuch, hot fast jedn Tog e grueße Tut miet irgndwelchn Ofall, die braucht also genau esue viel wie mier zwee annern ze bezohln, när wall de Woahningsgrieß gleich is", de Meta koas net fassn.

De Inge sinniert: "Mier giehts aah esue. Ober unner Haus is voll besetzt. Meta, wos wirdn noochert, wenn be eich velleicht nuch emol de leern drei Woahninge wieder belegt sei? Do muss doch eier Vermieter, de FGG, wieder imrechne, oder wie sieh iech des?" De Meta schüttelt iehrn Kopf: "Naa, alles när auf de Quadratmeter imrechne, des is e ganz grueße Ugerechtigkeit! Und de Arbet wird schie auf de Vermieter ogewälzt. Die känne seh, wie se miet alln fartig werdn. Iech sieh heit lang, ass s Landrots-amt do Beschwerdn kriegt." (rmö)

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