Osterbaum krönt neuen Platz

Bis zum nächsten Osterfest sollen weitere Baustellen im Rodewischer Zentrum Geschichte sein. Es entstehen Treffpunkte.

Rodewisch.

Der neu gestaltete obere Postplatz in Rodewisch hat an Ostern seine Bewährungsprobe bestanden. Sie besteht darin, Menschen ins Zentrum der Stadt zu bringen. Genau das geschah am Ostersamstag. Statt wie bislang auf der Schlossinsel wurde diesmal der Osterbaum im Stadtzentrum geschmückt. Die Rodewischer kamen mit selbst gestalteten Eiern, und im Laufe des Vormittags wurde der Baum immer bunter. Darüber hinaus gab es viel zu sehen und zu erproben.

Hauptattraktion war das neue Löschfahrzeug der Rodewischer Wehr, das auf dem Platz Station gemacht hatte. Es wurde von vielen Besuchern umlagert. Die Rodewischer Wehrleute gaben geduldig Auskunft über technische Daten und die Leistungsstärke der Neuanschaffung. Dem zweijährigen Anton gewährten sie gern einen Wunsch. Er durfte mit Cousine Emma im Auto Platz nehmen. "Anton ist ein absoluter Feuerwehrfan", erzählte seine Oma, Petra Riedl, die die Kinder begleitet hatte. Außerdem wurden die sprudelnden Wasserspiele und die sprechende Stele begutachtet. Sie gibt Antwort auf die Frage, was der Postplatz von jeher war.

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Bewundert wurde auch eine Osterkrone, die die Mitglieder des Rodewischer Frauenstammtisches gefertigt hatten. Ab Mittag verlagerte sich das Fest dann zum Feuerwehrdepot, das zum Tag der offenen Tür eingeladen hatte sowie zum nahe gelegenen Rowi-Park. Das neue Löschfahrzeug rollte zurück zum Depot, wo es wieder von zahlreichen Besuchern umringt wurde. Für Essen und Trinken hatten die Kameraden gesorgt.

Insbesondere jüngere Besucher erkundeten derweil Neues im Rowi-Park. Sie probierten die Waldsofas aus, die das Jugendhaus Regenbogen bemalt hatte, natürlich mit Regenbogenfarben. Mit Anna-Lena, Max und Felix durften auch die Häschen des Rodewischer Kaninchenzüchtervereins dort Platz nehmen. Der Verein hatte seine Tiere zum Streicheln und Kuscheln dort einquartiert. Für die Jugendlichen Josephine, Danilo, Leoni und Max gab es etwas zu tun. Mit der städtischen Mitarbeiterin Jana Frost säten sie eine Blühwiese und bepflanzten die Hochbeete mit Erdbeeren, Petersilie und Ananasminze. "Im nächsten Jahr wird der Osterbaum vielleicht am unteren Postplatz oder an der neuen Brücke im Stadtpark stehen. Wir sind da variabel", sagte Bürgermeisterin Kerstin Schöniger. Beide Standorte sind zur Zeit Baustellen, sollen aber bis dahin fertig werden.

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