Parkschule erhält ein neues Gebäude

Wo bis vor einem Jahr Container als Klassenzimmer dienten, haben Bauleute einen Neubau errichtet. Zum Schuljahr 2020/21 soll das Lern-Förderzentrum des Vogtlandkreises bezugsfertig sein.

Auerbach.

Knapp ein Jahr ist es her, dass das provisorische Schulhaus der Parkschule abgerissen wurde. 25 Jahre waren die Klassenzimmer in Containerbauweise genutzt worden - fast doppelt so lang wie ursprünglich geplant. Seit dem Abriss wird ein Teil der Schüler der kreislichen Lernförderschule in Rodewisch unterrichtet, wo das Berufsschulzentrum zum Domizil auf Zeit geworden ist. Läuft beim Bau der "neuen" Parkschule in Auerbach weiter alles nach Plan, können die Schüler mit dem Schuljahr 2020/21 den Neubau beziehen und damit an ihre "alte" Schule zurückkehren.

"Wir liegen im Plan. Der milde Winter hat das durchgehende Arbeiten auf der Baustelle ermöglicht", sagte am Mittwoch bei einem Termin auf der Baustelle Ines Ludwig, Leiterin des Gebäude- und Immobilienmanagements Vogtlandkreis. In dessen Regie entsteht das 4,5 Millionen Euro teure Schulhaus. Der Ersatzneubau für die Lernförderschule, die ihren Sitz in der ehemaligen Landwirtschaftsschule Auerbach hat, ist die größte Baumaßnahme des Kreises im Förderprogramm "Brücken für die Zukunft".

Das Gebäude des zweigeschossigen Ersatzneubaus erstreckt sich entlang der Straße des Kindes. Im neuen Schulhaus entstehen 20 Klassenzimmer und Fach-Unterrichtsräume, neben denen für Naturwissenschaften auch solche für verschiedene Hauswirtschafts-Fächer. Zwei Klassenräume sind so konzipiert, dass sie mittels flexibler Wand zu einem großen Raum verbunden werden können. "So entsteht eine Aula mit bis zu 100 Plätzen", weist Doreen Freund, Projektverantwortliche beim Kreis, auf eine Besonderheit hin. Barrierefreiheit per Lift, großzügige Aufenthaltsbereiche wie zum Beispiel ein Schülercafé runden das moderne Schulhaus ab. Der für Herbst 2020 geplante Bezug wird von den knapp 160 Schülern und den 25 Lehrerinnen und Lehren schon sehnlichst erwartet, hatte Schulleiterin Silke Millermann zur Grundsteinlegung erklärt.

Nach Errichtung des Dachstuhles im Herbst 2019 sind die Dacharbeiten inzwischen fast vollständig erbracht. Die Fenstermontage ist bis auf Restleistungen abgeschlossen. Derzeit werden die Wände innen verputzt. Anschließend werden Dämmung, Fußbodenheizung und Estrich eingebaut. Nach den Vorarbeiten für die Elektroanlage haben Fachleute mit der Installation für die Wasser- und Heizungsanlage begonnen, berichtet Doreen Freund. Die Vergaben weiterer Bauleistungen werden derzeit vorbereitet. Die Verbindung zwischen altem und neuem Schulhaus wird über einen überdachten Gang hergestellt. Der wird errichtet, wenn die Außenanlagen auf Vordermann gebracht werden, kündigt die Projektleiterin an.


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