Plauener statten BVB-Bus aus

Vor gut einem Jahr war der Mannschaftsbus von Borussia Dortmund bei einem Anschlag beschädigt worden. Nun gibt es einen neuen - hochmodern.

Plauen.

Mit stattlichen 500 PS startet das Team des achtmaligen Deutschen Meisters in die Bundesligasaison 2018/19. Vor wenigen Tagen konnte Sebastian Kehl, der Leiter der Lizenzspielerabteilung des Fußballvereins, symbolisch die Schlüssel für den neuen Mannschaftsbus, einen MAN Lion's Coach, übernehmen.

Dass in dem Fahrzeug die Borussen zuhause sind, daran lässt der Bus keinen Zweifel: Vereinslogos auf den Tischen und in der Decke, gelbe Nachtbeleuchtung, hinterleuchtetes Logo in den Stufen an Tür 2 und eine auffällige Beklebung. Für diese Ausstattung sorgten die Mitarbeiter des Plauener Busbetriebes von MAN Truck & Bus. "Das BMC in Plauen hat den kompletten Ausbau des Fahrzeugs gemacht, also beispielsweise die Tische mit Logo, die Beleuchtung inklusive hinterleuchtete Logos in der Decke, Kühlschränke und Kaffeemaschine und so weiter", berichtet Pressesprecherin Anne Katrin Wieser.

Eine umfangreiche Komfortausstattung macht den neuen Mannschaftsbus zu einem Wohlfühlplatz und wichtigen Rückzugsort für die Spieler. So verfügen beispielsweise 22 Plätze über elektrisch verstellbare und gepolsterte Beinauflagen. Die zwei höhenverstellbaren Vis-à-Vis-Tische können durch Polsterauflagen in Massageliegen verwandelt werden, sodass Physiotherapeuten bei Bedarf auch im rollenden Vereinsheim tätig werden können. Insgesamt finden 30 Personen in dem dreiachsigen Reisebus einen komfortablen Sitzplatz.

Bereits der alte Mannschaftsbus des BVB war in Plauen gebaut worden. "Wir freuen uns sehr, unsere langjährige Partnerschaft mit dem BVB fortzusetzen und die Mannschaft auch in den nächsten Jahren zu begleiten.

Dem Mannschaftsbus kommt dabei eine ganz besondere Bedeutung zu", sagte Hartmut Sander, als Vizepräsident Corporate Communications bei MAN Truck & Bus für das Sportsponsoring zuständig. Seit 2010 ist MAN Sponsor von Borussia Dortmund. "Wir sind sehr zuversichtlich, den Bus wieder in vielen europäischen Fußballmetropolen zu sehen", so Sander. (bju)

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