Polizei sucht in Mühlleithen nach Drogen

Aktion sächsischer und tschechischer Beamter

Mühlleithen.

Zahlreiche Pkw, Kleintransporter und Lkw, die am Mittwochnachmittag von Klingenthal zur Passhöhe Mühlleithen unterwegs waren, wurden dort von Polizeibeamten zu Kontrollen auf den Parkplatz gewiesen. Den Grund für den Einsatz erläuterte Einsatzleiter Frank Rammelt von der Polizeidirektion Chemnitz: Die Bundesstraße 283 gilt als eine der Routen, die von Kurieren genutzt werden, um Drogen aus der Tschechischen Republik nach Sachsen zu bringen.

Einsätze wie der in Klingenthal laufen längst grenzübergreifend. Mit dabei gestern Beamte der Polizeidirektion Karlsbad/Karlovy Vary. "Es sind rund 140 Einsatzkräfte beiderseits der Grenze im Einsatz", so Rammelt. Neben der Kontrolle in Mühlleithen waren auch zivile Fahnder und Einsatzkräfte entlang der Grenze zwischen Klingenthal und Ehrenzipfel/Tellerhäuser unterwegs, um auch die Wanderwege zu überwachen. Nebenstraßen der B283 wurden zudem von Motorradstreifen überwacht. Bei Kontrollen entlang der B 174 arbeitet die sächsische Polizei mit den Kollegen in Aussig/Ustí nad Labem zusammen.


Heute sind es vielfach als Urlauber oder Tagestouristen getarnte Kuriere, die in kleinen Mengen Drogen über die Grenze nach Sachsen bringen. "Mit Unterstützung der Europäischen Union haben wir inzwischen die nötig Technik bekommen, um dem entgegen zu wirken - nicht nur für die Drogenerkennung und -bekämpfung, sondern auch Dokumentenkontrolle und und Überprüfung der Landungen bei Lkw", so Einsatzleiter Rammelt. Über Ergebnisse des Einsatzes will die Polizei heute informieren. (tm)

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