Radweg Rebesgrün: Rat bittet zu Ortstermin

Vorschlag soll Blockade beenden und bei Suche nach neuer Route helfen

Auerbach/Rebesgrün.

Die Ablehnung kam prompt: Dem Vorschlag des Ortschaftsrates Rebesgrün, für den Göltzschtal-Höhenradweg in Richtung Rodewisch die Werkstraße zu nutzen, werden von der Stadtverwaltung auf absehbare Zeit keine Chancen eingeräumt. Knackpunkt ist die aufwändige Querung von Bahnlinie und Eicher Spange, was zu hohen Kosten führen würde, zitierte Ortsvorsteher Stefan Fischer in der Sitzung aus der Antwort aus dem Rathaus. "Finanziell auf absehbare Zeit nicht darstellbar", lautet die Begründung.

Auf die Trassenführung über die Werkstraße hatte sich der Ortschaftsrat in seiner Februarsitzung geeinigt. Zuvor hatte der Vorschlag der Stadtverwaltung, den Göltzschtal-Höhenradweg hinter Grundstücken rechts der Hauptstraße zu bauen und dann über Lessing- und Rodewischer Straße weiterzuführen, nach Anwohnerprotesten im Stadtrat keine Mehrheit gefunden.

In diese festgefahrene Situation will der Ortschaftsrat Bewegung bringen - mit seinem Vorschlag zu einem Ortstermin gemeinsam mit Vertretern des Stadtrates Auerbach. "Bei einer Ortsbegehung könnten wir gemeinsam nach alternativen Routen suchen", begründete Ortsvorsteher Fischer den Vorstoß. Mit dem Protokoll der Ratssitzung unterbreiten die Rebesgrüner gleich einen Terminvorschlag: 18. April, 10 Uhr, Treffpunkt am Wasserturm. Dann könne man Routen ablaufen.

Im Ortschaftsrat erneuerten mehrere Rebesgrüner ihren Wunsch nach einer sinnvollen Trassenführung eines Radweges durch den Ort. Ein Teilstück des Göltzschtal-Höhenradweges ist zwischen Richardshöhe und Industriegebiet West fertig. Wie es danach in Richtung Rodewisch weitergeht, ist umstritten. Die Stadt lässt dieses Jahr ein Teilstück auf einem Weg ab Eicher Spange in Richtung Trollpark bauen.


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