Radweg Treuen: Staatsregierung setzt auf Konzept

Sachsen und Treuen wollen sich Kosten für verkehrsplanerische Untersuchung teilen - Planung ab 2020

Treuen.

Seitens der sächsischen Straßenbauverwaltung gibt es derzeit keine Pläne zum Bau von Radwegen entlang der B 173 und S 298 in der Ortslage Treuen. Das geht aus einer Antwort des Sächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr auf eine Kleine Anfrage der Landtagsabgeordneten Katja Meier hervor. Die Spitzenkandidatin der Grünen für die Landtagswahl am 1. September hatte im April die Bürgerinitiative Radnetz Treba besucht, sich deren Anliegen schildern lassen und anschließend einen Fragenkatalog an die Staatsregierung gerichtet. Dass es derzeit keine Pläne für Radwege im Bereich Treuen gibt, begründet das Verkehrsministerium damit, dass die S 298 nach Fertigstellung der B 169/Ortsumgehung Göltzschtal zwischen Treuen und Falkenstein abgestuft werden soll. Zur Kreisstraße. "Weitere Planungen können somit durch den Landkreis erfolgen", begründet das Ministerium seine künftige Nicht-Zuständigkeit.

Was die Gesamtsituation des Radverkehrs in Treuen und den Ortsteilen betrifft, verweist das Ministerium auf die Beratung zwischen Stadt, BI, Straßenbauverwaltung und weiteren Beteiligten am 18. Juni in Dresden. Dabei habe man sich darauf verständigt, zunächst eine verkehrsplanerische Untersuchung anzugehen. "Die Kosten für diese Untersuchung teilen sich der Freistaat Sachsen und die Stadt Treuen", heißt es unter Hinweis auf eine entsprechende Vereinbarung, die noch abgeschlossen werden muss. Weil dafür Stadt und Freistaat zunächst Geld einplanen müssen, kann der Auftrag für diese Untersuchung erst im Jahr 2020 ausgelöst werden. (how)

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